
Ein jedes Haus hat sie im Keller oder im Flur, die Schaltschränke mit Sicherungen, Zählwerken und eventuell hochsensiblen FI-Schaltern. Auch das kleine Smartphone kann so einen Schaltschrank beinhalten – ein Tip mit dem Finger auf die Oberfläche und schon „rattert“ das Zählwerk. In unserem Fall sticht das Smartphone mit seinen technischen Finessen locker den Schaltschrank im Bild aus, da jener in einer Zeit installiert wurde, als Apfel und grünes Männlein das Sein in der Welt noch lange nicht bestimmten.
Marktplatz
Das “I’m sorry” ist ja inzwischen mehr als salonfähig geworden. Man lügt bis sich die Balken biegen, dann entschuldigt man sich, und dann ist alles wieder gut. Grob umrissen. Zugegeben, die Entschuldigung des Fürsten Roland steht noch aus. Der hat das ganze Rhein-Main-Gebiet verarscht. Dagegen ist das was da unser Bundespräsident zu besten gibt, ja wie sagt man dazu… naja, normaler Hausgebrauch. Roland Koch hat ja als Ministerpräsident noch die hessische Kleinkunstbühne im Bundesrat vertreten – was ich nicht vergessen habe. So viel zum Thema “nach einem Jahr ist alles vergessen”, wovon unser Bundespräsident ausgeht.

Die mobile Welt erlebt zur Zeit einen Boom. Der Telefondienstleister O² hat große Probleme seine Kunden zufriedenzustellen, besonders wenn diese mit ihrem Smartphone ins Internet wollen. Horror-Virenmeldungen erreichen den Androidnutzer im Wochenrhythmus, begleitet von neuen Android-Rekorden. Überall sieht man die Menschen wischen, blättern, gar ihr Smartphone schütteln (gibt es wirklich), denn ein Smartphone verspricht viel Fun und jene gibt es auch recht günstig, wie z.B. das Galaxie Gio von Samsung bei Aldi Süd für 139 Euro. Und es geht noch billiger. Allerding kommen dann die Fragezeichen nicht viel später hinzu, wenn das Androidsystem darauf hinweist, daß es mit dem Speicherplatz nicht weit her ist.
Endlich. Das wurde aber auch höchste Zeit, denn viel bleibt mir von selbiger nicht mehr. Und nichts vergeht so schnell wie die Zeit. Kaum sind die Kleinen aus dem Gröbsten draußen, schon tanzen sie einem auf der Nase herum, zeigen einen unmißverständlich auf, wo es langgeht.
Vor 41 Jahren saß ich hier und anderswo, meiner Zeit weit voraus, hat mir nie jemand geglaubt und endlich haben sie aufgeschlossen, sie die Lemminge. Aber auch nur, weil ich stehengeblieben bin, nasenbohrend kleine Kügelchen gedreht, immer den Blick in die Ferne gerichtet: „Ja wo bleiben sie denn?“
Nun habe ich sie auch überschätzt, gedacht, sie legen ihre Sandförmchen schneller beiseite und wie das dann so ist, bis die dann geschnallt haben, was da liegt, sie es nehmen und was ganz tolles daraus basteln können… Das hat bis Ende 2011 gedauert. Das sind 41 Jahre. Einundvierzig, in Buchstaben.
Was macht man in der Zeit und vor allem: Was war vor 41, in Buchstaben einundvierzig, Jahren?

Das androgyne Wesen (Teil 1/2)
Die Auster hat es gut, hat doch der liebe Gott bzw. Inelligent Design ihr die Gabe mitgegeben das Geschlecht zu wechseln, wenn es ihr danach ist. So ist sie heute weiblich, morgen männlich. Manche Austern wechseln sogar ihr Geschlecht mehrmals in ihrem Leben. Andere wiederum nur einmal. Beim Menschen ist das nun nicht so einfach, selbst wenn ganz viele weibliche Gene im Mann am pulsieren sind, Wolf bleibt Wolf, Schaf bleibt Schaf, Mann bleibt Mann.
Guten Morgen ![]()
Was machen wir dann um diese Uhrzeit schon im Netz? Die Sonne geht gerade auf und schon gammelt man mit der Tasse Kaffee zur linken griffbereit im Netz der 1000 Gefühle herum. Dabei ist sowieso(so) noch nichts los. In Offenbach sind gerade mal 29 Leute im virtuellen Puff unterwegs. Aus Frankfurt kommend sind es 479 Leute, die schon am graben und machen sind. Frankfurt hat ja auch ein paar Einwohner mehr als Offenbach. Und in Berlin sind es 1662 Personen, die auf Beute aus sind. Und das morgens um sieben, wo die Welt nun auch nicht mehr in Ordnung ist.

… es wispert hier und da, man so allerlei hört.
Es ist richtig arm hier… kein +1 oder like-Button und deswegen wird der Blog nicht berühmt. Nur mit Hilfe der amerikanischen Buttons ist man in der Lage über die Schrebergartengrenzen hinaus bekannt zu werden. Amerika hilft auch, daß wenn wer was zu erzählen hat, dieser dies nur an einer Stelle machen braucht und dennoch alle Freunde erreicht. “Mir war das zu mühselig jedem zu schreiben wie es mir geht. Deswegen facebook, brauche ich nur an einer Stelle zu schreiben” So kürzlich wer in einer netten Plauderrunde. “Eigenes Unvermögen”, so mein kurzer angebundener Kommentar, was wiederum die Frage aufwarf: “Was bedeutet Unvermögen?” “Frag’ Google.”
















