Soundcheck #2
Sonntag, 31.08.08Soundcheck #2
40 StudentInnen
2 Dozentinnen
der Leiter der TSS
Das sind die Protagonisten für den September.
Der Auftrag: Amman - Leben und Leiden in Jordanien.
(|| 36° 0′47″E | 32° 0′11″N ||)
Nein, natürlich nicht so dramatisch sondern eher erfreulich ist das was ich diesen Sommer erleben werde. Ich darf vor Ort sein wie in einem arabischem Land den Kindern geholfen wird. Wir Studenten haben die Aufgabe dort das Leben der Palästinenser und der arabischen Kindern kennen zu lernen. Wir haben die Möglichkeit eine Brücke der Kulturen nach Jordanien zu schlagen und dort alles kennen zu lernen was wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen. Wir haben die Möglichkeit das Leiden direkt zu sehen und vielleicht sogar was dagegen zu tun.
Ich weiß ja nicht ob Welt dafür bezahlt hat, daß man in Wiebaden eine Show nach der anderen abzieht, deren Unterhaltungsfaktor ziemlich in Frage gestellt wird. Zurückblickend auf die wackelnden Puppen mit und ohne Klatsche in der Hand, war irgendwie immer das Gute dann der Gewinner obwohl bei der Geschichte mit dem Räuber Hotzenplotz mir da schon Zweifel als Kind aufkamen. So eine Kaffeemühle hätte ich auch stibizt, die der Räuber der Großmutter von Kasperl gemopst hat. “Alles neu macht der Mai” erklingt beim kurbeln und nur echte Kaffeebohnen gehören da hinein, kein Kinderkaffee Marke “Caro” es dann zu Kaffee und Kuchen gibt.
Ich weiß ja nicht wer meine Wege lenkt, was er/sie sich dabei denkt, mir dieses und jenes an den Wegrand hinstellen zu müssen. Mitten in Frankfurt-Oberrad, an einer Litfaßsäule stehend ein Eisbecher löffelnd, ein Mann. Nix besonderes. Aber der Mann hatte einen halblangen schwarzen Faltenrock an, flache Damenschuhe (sah eher so aus als ob er vorher in den Straßenbahnschienen der Linie 16/15 stecken geblieben ist, sind eben flache Stöckelschuhe) und weißes T-Shirt. Und dann als iPunkt eine Glatze. Ich habe mir den Kerl so betrachtet…
Heute ist der letzte Tag der Olymischen Spiele in China. Wenn ich ja nicht so meine Tageszeitung hätte, hätte ich davon ja nix mitbekommen. Gemäß dem Motto: Lasse mer se laafe, habe ich sie laufen lassen, nicht einmal hingeguckt. Warum auch? Elke Heidenreich hat ja in der FR den Vorschlag vor den Olympischen Spielen gemacht, den Spielen am Fernseher und Radio fernzubleiben, wenn man mit dem Kram dort und der olympischen Politik nicht einverstanden ist. Habe ich gemacht, ist mir auch leicht gefallen, weil sauber ist da sowieso niemand. Sogar die Pferde sind gedopt.