Archiv für die 'Frankfurt' Kategorie

Vaterstadt & Muttersprach’

Samstag, 10.05.08

“”Des Frankfort ist mei Lewe, mei Vaterstadt am Main, da wachse net nur Rebe, da gibt’s aach Ebbelwoi…” Kennt wieder mal keiner, dieses nette Lied aus des Volkes Schatztruhe, aber dieses Liedchen ist mir heute dauernd im Kopf herumgespukt. Ich bin 20 Km auf Schusters Rappen durch mei Städtchen gelaufen, war bei der Rundschau (unsägliche Geschichte wieder), anschließend am Abend in netter Begleitung (Franzosenmädel) in der Stalburg, zum Abschluß noch bei Starbucks an der Börse einen Milchkaffe getrunken und dann wieder Richtung Bunker. Aber was ich heute gesehen habe, und auch gehört…

Waldgeflüster

Freitag, 02.05.08

Gestern im Stadtwald, mitten drin, hinterm Oberräder Friedhof - ich war auf dem Weg zum Königsbrünnchen, allerdings zu Fuß - kam mir ein Auto entgegen: weiß, Schildchen oben auf dem Dach anmontiert worauf „Taxi“ zu lesen war und als Krönung das OF–Kennzeichen. OF = Offenbach und so ein Beutel mitten im Frankfurter Wald… Denk ich so bei mir, was will der dann daher im Wald… Die Fahrt geradeaus war für das Taxi zu Ende. Den Rückwärtsgang einlegen und dahin fahren, woher es gekommen ist. Ich habe mich vor das Taxi aufgebaut…

Souvenirs

Mittwoch, 30.04.08

Wäre heute am frühen Mittag ja bald zum Hirsch geworden, hätte Schaf und Rind nachgeeifert und mich unter den Lockführer geschmissen, der das Zügelchen fuhr in dem ich drin saß. Ich pack die Rundschau aus – nur 68er-Geschreibsel. Jede Seite bald. Das war für einige wieder der innere Reichsparteitag, konnten sie sich mal richtig austoben und nun dürfen’s im Bronski-Club hin- und herschwelgen. 100pro, daß das Thema (wieder) aufgetischt wird. Das große Fressen- Teil 178.

iGuude

Freitag, 18.04.08

/me meldet sich zurück und freut sich auf sein Bett. Und man muß nur drei Stunden durch Frankfurt laufen, kann man fast mit der Rundschau konkurrieren, was den Tratsch angeht. Obwohl, mein Tratsch ist ja besser, wg. Unterschicht pur, nicht schöngeredet. Eben in einfachen Worten der Welt in Frankfurt in den Allerwertesten getreten.

Klein-Luminale 08

Montag, 07.04.08

Ist das ein Wetter… Ausgerechnet dann, wenn wieder Lichtspiele sind, gibt es Schnee, Graupel, Regen und kalte Winde. Nun kann man ja mit dem Bus die verscheidene Örtlichkeiten der Luminale 08 abklappern, aber das ist ja mehr was für Fußkranke oder Touris. Normalerweise kann man die schön mit dem Rad abfahren, aber mein Rad ist noch in der Werkstatt. Zu Fuß ist das zwar machbar, aber bitte, es sind schon viele erfroren unterwegs. Kunst muß man auch genießen können, und nicht klappernd ertragen “müssen”.

Vorbereitung

Dienstag, 25.03.08

Laut Kalendarium ist nun Frühling. Wir hatten ja schon warme Tage, die Leute haben sich schon seelisch darauf eingestellt… aber dann… Stiefmütterchen sind kaputt gegangen, die guten Glaubens an den Frühling schon gepflanzt wurden, und die Autofahrer im Taunus konnten singen: Von nun an geht’s bergab. Den Feldberg mit Sommerreifen hochfahren, funktionierte so nun nicht mehr richtig. Aber es war ja nicht das erste Mal, daß Ostern der kalte Hauch aus dem Norden uns wissen ließ - nur gemach liebe Leut’ aus Hessen. Ich war ja auch schon voll auf Frühling eingerichtet, zumal ja auch noch am kommenden Sonntag die Sommerzeit kommt. Dickes Mummelzeug weggepackt, Look & Feel rausgeholt… da, da schneit, graupelt es munter vor sich hin und binnen fünf Minuten war alles weiß und nach dem Einkauf konnte ich die Socken auswringen. Voll abgesoffen in der Look & Feel-Montour und im Loop: “Leck mich fett… scheiße, ist das kalt..”

Gründonnerstag

Donnerstag, 20.03.08

Ein wenig weiter unten, habe ich ja durchklingen lassen, daß wir, mein Besuch aus dem Schwabenland und ich, auch im Kanonesteppel waren. Un mer derf des ja niemand erzähle, aber der eine Schwab’, de Thomas, der war schon beim dritte Schoppe, da waren wir annern noch beim erste, habbe in de Bembel geguckt… Naja, süffig is er ja, de Ebbelwoi im Kanonesteppel. Der kommt aus’m Odenwald und läßt den Städter wisse: Auch die vom Land könne ‘ne gute Schoppe presse. Jedenfals gab es als Vorspeise “Handkäs’ mit Musik”. Thomas hat dann Leber noch gegessen, ich honnte nicht widerstehen, habe “Grie Sooß” bestellt, obwohl es heute ja erst los geht (Speisekarte).

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