Sarrazin und kein Ende. Es ist ja pardox was sich die Leute aufregen, besonders Politik und Medien. Dabei erleben wir die Aussonderungen tagtäglich, ohne Genlabor und Sarrazin, hier bei uns, nicht nur in Israel, Palästina, Afrika oder Amerika.
Wie entsteht eine Diskussionskultur? Ganz einfach, durch Schweigen (oder durch löschen der unangenehmen Wortkonstellationen /damit sind keine Beleidigungen gemeint). Das Kennzeichen der alten Medien in der neuen Welt, die des Internets, sie werfen die Brocken aus und verziehen sich dann. Ob sie das lesen, was ihre Leser so von sich geben? Man weiß es nicht. Sie glänzen jedenfalls nicht durch Anwesenheit in den Wortmeldungen. Dabei sind sie es doch, die eine Meinung von sich geben, diese publizieren, den Besucher/Leser damit konfrontieren. Feigheit oder Unvermögen?
Thilo Sarrazin soll Friedman, laut Überschrift der Bild, ein Arschloch an den Kopf geworfen haben. Wenn ja beide keine Arschlöcher wären, möchte man da ja am liebsten aufstehen und dem Zuruf ganz viel Applaus bis zum Aufschlag spendieren, zumal Friedman mit einer Diskussionskultur behaftet ist, die das Dumpfbackenproletariat der Naziszene noch als Knabenchor ausweist…
Die Deutschen verdummen, so eins von vielen Statements, die Sarrazin kürzlich von sich gegeben hat. Da hat sich wieder Gott und die Welt in Deutschland aufgeregt. Aber er hat ja Recht. Wer ist zu ihm hingerannt, hat an seinen Lippen gehongen? Deutscher Qualitätsjournalismus. Von Hamburg bis München… nicht einer ist sitzen geblieben, hat zu seinem Verleger/Chefredakteur gesagt: “Laß’ n doch babbeln. Der hört von alleine auf, wenn niemand ihm zuhört.” Denn senil ist Sarrazin noch nicht, fängt an vor leeren Stühlen seine Thesen zu verbreiten. Und deutscher Qualitätsjournalismus braucht Sarrazin, mindestens als Wortführer.
Momentan genießen wir Bürger einen selten Zuspruch seitens der Politik. Der Bürger hat das Recht… und dann wird tief Luft geholt und ein Unffug an Wortschwallen abgelassen, das man wirklich denkt, die glauben das, was sie erzählen. Google, Google = Permanentüberwachung durch Street View.
Die letzten Bilder in der gestrigen Star Wars-Saga: Die dunkle Seite der Macht begibt sich in ferne Galaxien, der Rest der Jedi-Ritter geht in den Untergrund, wartet bis die Zeit für sie gekommen ist. Dies ist nicht lange, denn nächsten Freitag geht es weiter. Der Eintritt in die Wartezone dürften hauptsächlich Männer beigewohnt haben, denn mit dem Abspann kam die Gewißheit und die Botschaft an sie, daß Mann selbst in der Wartezone sitzt, aber irgendwo in der Stadt wartet es auch, das Licht am Ende des Tunnels, die Frau eben. So auch bei der FAZ.
Sie sind elf, zwölf Jahre alt und haben bereits andere Kinder vergewaltigt. Wie es dazu kommen konnte, erklärt hr-Redakteurin Anna Schilling im Gespräch mit hr-online. Sie hat eine Intensivgruppe junger Sexualtäter besucht. (Link hr)
Das Ganze gibt es auch als fimlisches Dokument, aber, wie für die Öffentlich Rechtlichen üblich, zu einer Uhrzeit, wo man sich fragt: Warum senden die diese Dokumentation überhaupt?




Anmerkungen