Während in den Werkstätten von Microsoft und Opera an einem Flicken bzw. einem Austauschteil für die Browser gearbeitet wird, feiert Mozilla 100.000.000 Downloads ihres Browsers Firefox 3.6 in 50 Tagen. … Aber nicht nur im Internet zählt man, auch beim Radio. Und vorgestern haben die neusten Zahlen für Hessen die Runde gemacht.
Das fast Schlimmste im schon etwas fortgeschrittenen Alter ist, wenn einem sinnbildlich verständnisvoll auf die Schulter geklopft wird, man dabei erwähnt: “Wir können auch den Main hoch und runter fahrn.” Geschehen am 14. Januar 2010 im Firefoxland aufgrund einer spontan abgemachten Fahrradtour in wärmeren Tagen.
Gestern konnte man folgendes zum Tod in der Emo-Szene lesen:
Am Tag nach dem Fund dreier Leichen in einem Wohnhaus in der Gemeinde Kürten im Bergischen Land geht die Kölner Staatsanwaltschaft von gemeinschaftlichem Selbstmord aus – die Gründe liegen im Dunklen. … Bei einem der nun nicht mehr unter uns weilenden sagte ein Nachbar: “Das einzig Auffällige war dieser lange schwarze Ledermantel, den einer der jungen Männer ständig trug. Aber vielleicht ist so was ja heute modern.” Zu einem der anderen sagte ein anderer Nachbar: “Er fing an, sich schwarz zu kleiden, seine Haare schwarz zu färben.”
Das Fazit zweier Redakteure der FR: Offensichtlich stand der junge Mann der Emo-Szene nahe, einer düsteren Jugendbewegung, in der man seinen negativen Gefühlen freien Lauf lässt; in jedem Fall war er Mitglied in einem entsprechenden Internetforum.
Punkt.
Musik im Jahre 2010 entartete Kunst? Kann man so bezeichnen, denn es ist nicht vereinbar mit hiesigen Grundrechten, wenn hierzulande in Texten zu Gewalt gegen Gruppen in der Gesellschaft aufgerufen wird. Ob der Hip Hop die Jugendkultur EMO ins Visier nimmt oder der Reggae die Schwulen, das ist nicht nur geistige Brandstiftung, das ist unter Umständen Beihilfe zum Mord.
“Man muß nur einen Namen haben, dann kann man alles machen, alles verkaufen.” Das sagte jemand aus Paris vor ein paar Wochen auf arte, als es auch um Fotografie ging. Jener, dessen Name mir entfallen ist, läuft durch Paris, knipst hier, knipst da, hängt die Ergebnisse auf, und dann ist ein Bild schon mal 10.000 €uro und mehr wert. Ich als Kulturbeutel, von nix Ahnung, aber davon eine Menge, stehe dann davor und kann nur zu dem Ergebnis kommen: “Das kann ich auch mit meinem Knipser.”
Ich war ja spät dran, wollte “ein Lied für Oslo” von Beginn an schauen, aber war nicht. Schalte ich gerade ein, singt der Kerle “Hotel California” von The Eagles. Denk ich, kann ja wohl nicht sein, aber war so. Stefan Raab fand das gut, was will man verlangen, kommt eben ein Remake in die Endauswahl. Ich dachte ja, mit Raab soll nun alles besser werden, unter Platz 10 macht er es nicht, so die Rundschau. Raab der Rettungsanker der ARD.
Dein Neid ist meine Anerkennung – ein fragwürdiger Spruch, der gerne hier und da als Fußnote oder als Briefkopf im Profil sein Dasein fristet. Im Falle der Jugendkultur EMO paßt er wie die Faust auf’s Auge, denn dieser Bewegung schlägt hier und da eine richtige Haßwelle entgegen, allen voran von den Darstellern/Konsumenten des Hip Hop.




Anmerkungen