Greenpeace startete vor drei Monaten den Wettbewerb: Ein neues Logo für BP. Die Gewinner stehen nun fest. Alexander Hettich aus Nürnberg hat sich im internationalen Wettstreit um das beste verfremdete Logo in der Kategorie Judge’s Choice durchgesetzt (Bild links). An dieser Stelle möchte ich auf eine Muschel deuten, denn so sauber wie das Logo an den Tankstellen weht, ist auch dieses nicht. …
Der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) hat sich gegen teure Naturschutzauflagen für Verkehrsprojekte ausgesprochen. Da auch Hessen sparen muß, sind solche Naturschutzdinge zu kostspielig. …
Zwischen 1945 und 1998 wurden weltweit 2053 Atomwaffentests durchgeführt. Nur eine Zahl, die nichts über den Wahnsinn der Menschheit erzählt. Der japanische Multimedia-Künstler Isao Hashimoto hat dieser Zahl ein Bild gegeben. Seine Arbeit “1945-1998″ läßt die einzelnen Tests als kleine tönende Punkte auf einer Computer-Weltkarte aufleuchten, während die Monate bis 1998 im Sekundentakt vergehen…
halm ist ja so ein kleines wandelndes Gesundheitslexikon aus Schwerin. Und als ich am Wochenende in Schwerin war, kam das Gespräch über Bio-Produkte, zur Milch, von da zur Zubereitung. Und da erwähnte ich so nebenbei, daß ich die Milch in der Mikrowelle für das Frühstück warm mache. halm schaute mich seltsam an (rü vom anderen Stern), merkte nur an, daß dann alles tot ist, die gute Biomilch flach liegt. Das Geld könnt ich sparen und gleich die billige Milch kaufen, wo schon alle Stoffe ausgeknockt worden sind. Das gab mir zu denken, denn wenn die Milch gekillt wird, ist auch das Gemüse tot, was in der Mikrowelle erwärmt wird. Diesbezüglich meine Mutter heute gefragt, die sagte zu mir: “Deine Tante bereitet nur ihr Essen in der Mikrowelle zu.” Sie kocht richtig vor, friert portionsweise das Essen ein und dann wird es in der Mikrowelle erwärmt. Mutter meinte noch, daß die Wissenschaftler heute so, morgen so es erzählen. Das hat mir auch nicht weitergeholfen, heute Nachmittag im iNet gestöbert, viel gelesen… und dann kam die Todesanzeige auf den Bildschirm.
Gesehen habe ich es noch nicht, aber ab heute gilt das neue Bio-Siegel für die Europäische Union. Dieses Siegel soll den Verbraucher sicher durch das Bio-Land geleiten, da die Siegel-Vielfalt den Verbraucher eher verunsichert als ihm hilfreich zur Seite steht, zumal firmeneigene Biosiegel oft anderes beinhalten, als der Verbraucher mit dem Wörtchen Bio assoziiert. Die Kernaussage des neuen Siegel: Innerhalb der EU produzierte Güter und Importe dürfen das neue Biosiegel tragen, wenn sie mindestens zu 95 Prozent biologisch erzeugt sind. Das bedeutet aber noch nicht, daß ein Bioprodukt auch umweltfreundlich erzeugt wird. Spanische Tomaten stehen dafür als Paradebeispiel, wo das Verhältnis Aufwand zum Produkt in arge Schieflage gerät. Das gilt auch für Bioprodukte aus Übersee. Die Bio-Kiwi aus Neuseeland ist hier angekommen, kein Bioprodukt mehr.
Wissenschaftler des National Center for Atmospheric Research in Boulder (USA) und des Kieler Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR haben mit einem hochauflösenden Ozeanmodell in einer Studie aufgezeigt, wie sich das Öl aus dem Bohrloch innerhalb weniger Wochen bis Monate weit in den Atlantik ausbreiten könnte.




Anmerkungen