Braune Soße
Morgen gibt es in Frankfurt Randale. Europas Nazis kommen. Das ist so sicher, wie die Lehre der sich kürzlich outeten hessischen Kultusministerin Karin Wolff (CDU) - sie ist lesbisch… na und? Macht so und/oder so keinen Spaß mit ihr! – die verkündetet, wo die Wissenschaft aufhört, fängt der Glaube an. Statt Evolutionstheorie oder die Klärung der Frage warum sie nicht wie alle Frauen in der christlichen Partei mit einem Mann ins Bett steigt, die Meinungswissenantwort als Vorstufe des christlichem Fundamentalismus in Richtung: Ich glaube, darum weiß ich es - „Gott ist dafür verantwortlich. Er war’s.“. Trennung von Staat und Kirche wird mal so eben in der christlichen Partei, zwischen zügellosen und entarteten Lebensstil – nicht anders haben „wir uns als Papst“ erst vor kurzem zum Thema Homosexualität geäußert – und hessischen Parlamentssitzungen, aufgehoben.
Und so sicher, wie am sechsten Tag der liebe Gott den Menschen schuf, gibt es am sechsten Tag in der Woche, den siebten Tag im Monat Juli, Randale in Frankfurt, gebilligt vom Magistrat der Stadt Frankfurt.
Und wer nicht gegen sie ist, ist mit ihnen!
Und das ist nicht verhandelbar, Boris Rhein.
Zeichen setzen, nicht herumeiern. Parade der Kulturen, Sprüche klopfend sich feiern lassen, wie toll Frankfurt Maßstäbe setzt für ein Miteinander mit allen Menschen dieser Welt, die in dieser Stadt leben.
Ich scheiß drauf!
Wir leben in einer Demokratie. Und die Demokratie erlaubt es mir zu sagen: Nicht bei uns, ihr seid unerwünscht!
Wenn ein Gericht dann sagt, so geht das aber nicht lieber Bürgervertreter – gut, dann muß man sich dem beugen. Aber es kann nicht angehen, daß ausgerufene Randale, ausgerufene Fremdenfeindlichkeit in einer Stadt wie Frankfurt am Main aufgrund von Demokratiebemühungen seitens des Magistrats als lebende, gar als praxisorientierte Demokratie angeführt wird, weswegen es keine klare Ansage seitens des Magistrats in Richtung NPD gibt. Bei Fraport hörte die lebende Demokratie auf, bei den Nazis fängt sie an. Und noch entscheiden die Gerichte über sein und nicht sein, nicht ein Bürgervertreter. Wir sind nicht im Osten der Republik, wo braunes Gesocks mit und ohne Gott im Parteibuch inzwischen salonfähig ist.
Ihr tickt echt nicht mehr richtig.
Ich stelle den Antrag, das schwarz-grüne Römerbündnis, allesamt wie sie da rumeiern, incl. des Fehlgriffs vom lieben Gott – Frau Petra Roth und Jutta Ebeling -, in den Industriehof (Rödelheim) zu verfrachten, da wo noch in den 90ern an einem Gebäude der Schatten eines Hackenkreuzes zu sehen war (Zweigstelle der NSDAP), wo sie dann statt am Römerberg ihre Sprechblasen, getarnt als Gegenkundgebung
„Für ein weltoffenes Frankfurt. Gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“.
jenen reichen können, die im Industriepark Rödelheim verkünden:
„Arbeit statt Rendite - Volksgemeinschaft statt Globalisierung“
Alles was weiter weg von ihnen erzählt wird, gilt als Feigheit vor dem Feind oder als stille Zustimmung. Aber das weiß man ja auch so, denn nach der Farbenlehre ergibt die Mischung von schwarz und grün eine braune Soße.
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