Ich muß nun hier im Blog etwas aufarbeiten und Google für die Welt überreichen. Auslöser ist nun nicht mein schlechter Schlaf der letzten Nacht, (habe gut geschlafen), sondern das Verhalten von Bronski, Betreiber des FR-Blogs, in einer Mail, nachdem er Kommentar #17 bzw. #8 auch gelöscht hat. Dort in der Mail steht geschrieben:
“Ich habe Ihre Kritik zur Kenntnis genommen und möchte Sie bitten, jetzt mit Ihren Versuchen, mir mein Projekt kaputtzumachen, aufzuhören. Es sollte doch eigentlich klar sein, dass es hier um eine gute Sache geht, oder? Also bitte: Ruhe jetzt an dieser Front!”
Nun, ich bin weder ein Befehlsempfänger noch ein Gehaltsempfänger der FR/des Hauses DuMont. Es war nicht mein Verbrachen Bronski oder einen seiner Leser zu beleidigen, Ziel nicht wie behauptet sein Vorhaben zu torpedieren, sondern ich habe Bronskis Theaterstück “Immer mit einem Bein im Gefängnis” (Untertitel: Der Ombudsmann in drei Akten) inhaltlich hinterfragt. Schon sein Ausruf an die Leser auf S. 28 der FR vom 19.05: “Erstmals bin ich als Leser-Ombudsmann tätig geworden…” oder im FR-Blog: “Die Rolle als Ihr Ombudsmann möchte ich künftig im Rahmen meiner Möglichkeiten häufiger wahrnehmen”, erinnert stark an die Geschichte vom Fischer und seiner Frau. Da träumt wer einen bösen Traum, der Titel “Leserversteher/Leseranwalt” tut es nun nicht mehr.
Bronski hat sich nun nicht als Ombudsmann (neutral) zwischen den Leser und der FR, sondern sich auf Seiten eines Opfers (Name Norbert Rüschen, Beruf Lehrer) gegen einen Anwaltsverein öffentlich aufgestellt, die Neutralität des Ombudsmann außen vorgelassen, womit der Titel Ombudsmann schon mal hinfällig ist. Darüberhinaus gibt es sowohl in der Zeitungswelt als auch in der Anwaltsbranche installierte Ombudsmänner/frauen. Anderswo heißt das was Bronski wirklich macht: Bild hilft… und Ombudsmann/frau wird man nicht, wenn man sich den Titel einfach anheftet. Dazu bedarf es schon noch ein bißchen mehr.
Nun folgt “Immer mit einem Bein im Gefängnis” in drei Akten.
Nach einer langen Einleitung kommen wir zu einer Podiumsdiskussion, wo ein Anwesender das Statement von sich gab. “Lehrer machen durch Klassenfahrten ja nur Urlaub.” Norbert Rüschen, nicht dumm, konterte: “Wenn ich eine Klasse habe, in der das Kind eines Rechtsanwalts ist, würde ich versuchen nicht auf Klassenfahrt zu gehen, oder ich würde dafür sorgen, daß dieses Kind nicht mitfährt.” Ein pauschalierender Seitenhieb in Richtung Anwälte, bedingt durch seine Erfahrung mit jenen, den er später in der Podiumsdiskussion revidierte. Diese Aussage erschien aber später im mit einem Bild von ihm im Blickpunkt.
Nun muß man sich vor Augen halten, daß niemand Rüschens Lebenslauf auf der Podiumsdiskussion zuvor erzähle, weswegen seine Entgegnung zusammenhangslos im Raum stand, sieht man von der Schublade “Pauschalargument” ab. Es war niemand da, der ihn zuvor zu diesem und jenem in seinem Leben befragte. Bronski von der FR tat dies – es sei angemerkt, daß er daß Zitat umwandelte, sogar entschärfte.
Des Ombudsmann Ansicht – von einer Neutralität kann hier schon lange nicht mehr die Rede sein -, seine weiteren Ausführungen im zweiten Akt, ließen mich aufhorchen, quasi ganz dolle wach werden.
Als erstes habe ich den Link im Blog der FR angklickt. – Norbert Rüschen lacht mich an (Bild).. Der erste Gedanke: Tickt der Bronski noch richtig? Jetzt kennt Frankfurt und Welt Norbert Rüschen… denn wie merkte “Ombudsmann” Bronski an:
…jeder kann das Gesicht des „Übeltäters” sehen und erfährt, an welcher Schule er aktiv ist, und niemand erfährt, dass die Sache längst erledigt ist.
Rü denkt: der arme Mann, und klopft bei Bronskl an. #1 und #2
Statt Bronski kam Rüschen – #3
Und rü dachte, wenn das so ist, wieso das Klagen? Und Bronski führte im Akt 2 weiter aus:
Bleiben wir mal bei der Veröffentlichung dieses Bildes. Rüschen sagt, er sei nicht gefragt worden, ob er fotografiert werden dürfe. Wer sich auf das Podium einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung setzt, der muss allerdings nicht extra gefragt werden, ob er fotografiert werden darf, sondern er muss damit rechnen. Das ist auch im Sinne des Veranstalters, der ja schließlich will, dass Journalisten darüber berichten. Insofern geht die Veröffentlichung des Bildes im „busblickpunkt” in Ordnung, auch wenn ich mich frage, welchen Informationswert Zitat und Bild im Rahmen einer Berichterstattung über Klassenfahrten mit dem Bus haben könnten. Das erschien in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift. (Bild)
Was Bronski da erzählt, stimmt vorne und hinten nicht. Das Bild zeigt Rüschen weder am Mirkrofon, noch am Podium, sondern ganz anderswo. Das Bild wurde genommen, von irgendwoher, um dem Zitat ein Gesicht zu geben. … rü #4
Es ist schon erstaunlich, daß ein und das gleiche Dokument mit Bild unterschiedliche Wirkungen bei Norbert Rüschen auslöst, der dem “Ombudsmann” Bronski einen “Freifahrtschein” zu einem Link nachträglich ausstellte, wo es überhaupt seiner Erlaubnis nicht bedarf. Wenn ein Dokument mit seinem Bild über die FR direkt aufgerufen wird, ist alles gut, wird es von der Seite des Anwalts-Verein aufgerufen, entsteht ein persönlicher Schaden, befindet man sich am Pranger. Bis vorgestern kannte niemand im Hessenland Norbert Rüschen, erst als Bronski direkt draufdeutete. Und in den Moment wo Norbert Rüschen schrieb: “Ich fühle mich durch diese Verlinkung nicht geschädigt”, hat er den Anwälten ein schönes Wochenende beschert. Im Grunde genommen ist nichts passiert, alle sind glücklich.
Nun kam Bronski mit #6
Hier gibt er zu, daß seine Rolle als Ombudsmann nicht neutral ist. Wenigstens ist das geklärt, bekommt er den Titel wieder abgenommen, denn ein Ombudsmann hat neutral zu sein, sonst braucht es ihn nicht. Daß Bronski weiter erzählt, er hatte da und da angerufen, sich mit der FR-Rechtsabteilung kurzgeschlossen, erzählt nur, er ist als Anwalt von Norbert Rüschen unterwegs. Das kam aber erst alles zutage, nachdem ich bißchen auf den Boden klopfte. Seine Ausführungen soweit ok, dann kam der Nachschlag:
Blödsinn. Es braucht, wie schon erwähnt, keine Erlaubnis um einen Link zu setzen. Das einzige was hier nachträglich zurechtgerückt wurde, ist das zweifelhafte direktverlinken von Bronski zu einem Dokument, von dem Norbert Rüschen sich angegriffen fühlt. Das habe ich in #1 eingebracht – Opferschutz, war meine Intention. Deswegen nochmal ein Versuch (Bild).
Und das hat nun gar niemand gefallen (#11 und #12), auch nicht Norbert Rüschen…

Damit ist das Thema gegessen. Man wird nicht berühmt, weil ein Video in der Ecke liegt, sondern weil 100.000 Leute es verlinken, anklicken und was weiß ich… Davon erzählt nicht nur die FR immer ganz stolz auf ihrer letzten Seite. Die Geschichte geht ja noch weiter, am Ende hat Bronski alles gelöscht.
Zu der Verlinkung nochmal Bronski (aus #6):
Rü, du irrst dich. Die Verlinkung auf das anwaltliche Rundschreiben passiert hier aus einer Gesamtdarstellung des Falles heraus, aus der heraus erst klar wird, warum das inkriminierte Zitat fiel, wie es fiel. Die Gesamtdarstellung macht klar, wieso Herr Rüschen Opfer ist, während er aus der Perspektive des Rundschreibens Beschuldigter ist. Eine völlig andere Herangehensweise!
Nun, es ist für den Webmaster des Anwaltsverein ein leichtes, den Link der FR ins Leere laufen zu lassen, während auf der Anwaltsseite sich für die Besucher hingegen nichts ändert. Ich habe mal einen Deep-Link ein nettes, ganz großes Pornobild angeheftet, aber nicht schön, daß es alle behalten wollen, sondern…. Für meine Besucher ist alles beim alten geblieben. Selbst ich, mit meinem wenigen Wissen, pflücke die Argumente des “Ombudsmann” Bronski in Nullkommanichts auseinander. Und mir lag und liegt es fern, Bronskis Ansinnen zu torpedieren oder Norbert Rüschen noch eins mitzugeben. Das es dann geschah, gut, er hat gesät, nicht ich.
[Update 21.05.10]
Bronski: Bleiben wir mal bei der Veröffentlichung dieses Bildes. Rüschen sagt, er sei nicht gefragt worden, ob er fotografiert werden dürfe.
Norbert Rüschen lächelt in die Kamera. Seine Aussage “Er hat keine Erlaubnis zum fotografieren gegeben” stimmt so nun nicht. Gemäß der Fall, daß Bild ist ein Teil aus “Gruppenbild mit Dame”, dann hat er dem Bild zugestimmt, indem er sich dazustellte. Man kennt das ja: “Bitte alle enger rücken und auf drei “Cheese” rufen.” Er wußte auch, daß dann die Bilder in einem Blättchen veröffentlicht werden. Es ist nur anders gelaufen, als angedacht. Woher stammt nun das Bild? Aus dem Lehrerzimmer, von einem Klassenbild… oder ganz woanders her?
Meine Mutter schaute ganz erstaunt, als ich mir heute die FAZ zum Frühstück ausbreitete.
“Du hast ja die FAZ?”
“Die FR ist zu einem verdummenden, manipulierendem Medium verkommen.“
Schweigen…
“Das hat Papa früher schon gesagt. Die wären so abgehoben, weltfremd unterwegs…”
Beim Wettervorlesen hat sie gemeint, das Wetter der FR wäre aber viel schöner. Das von der FAZ gefällt ihr gar nicht. Morgen lese ich ihr das Wetter aus der Offenbach Post vor, dort gibt es 100 Jahre Wetterrückblick.
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FR-Blog: Immer mit einem Bein im Gefängnis (vor der Löschung)
http://www.imagebanana.com/view/0vlbte82/FRBlog.jpeg
(Bild-Datei, 3,3 MByte)
Tags: Blogosphäre, Bronski, Frankfurter Rundschau
















