Jetzt wird es ja richtig kalt und wenn man irgendwo reinhört wie dann so das Wetter wird, ist die Rede von weißer Weihnacht. Zumindest sind die Chancen in diesem Jahr sehr groß mit Schneeflocken und weißer Pracht die grünen Blätter des Tannenbaums zu besingen, sagen sie vom Wetteramt in Offenbach. Ich brauche ja so etwas nicht, schon wegen der Nebenkosten. Strom wird wieder teurer, Krankenkasse auch, obwohl sie ja da in Berlin einen Veitstanz um die Entlastung des Bürgers veranstalteten. Es ist noch nicht ein Cent entlastet worden, sind wir schon wieder 10.000 Cents los. Und nun neben der menschlichen Kälte noch diese Wetterlage…
Da hilft nur eines, sich warm anziehen. Ich muß ja auch gleich los, deswegen schaue ich vorher immer aus dem Fenster, wie die Leute rumlaufen. Es ist kalt da draußen, sind alle dick eingemummelt. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer. Die vom Wetteramt reden auch von einer Tauwetterlage im Tiefland. Das bedeutet, die wissen, daß sie nicht allzuviel wissen was da ins Frankfurter Eck reingeschneit kommt. Aber wie es auch kommt, man muß es ja dann nehmen, wie es kommt. Ich bin jedenfalls gerüstet für die frostige Zeit, der Testlauf am Samstag in der Nacht ist zumindest gut verlaufen. Um 23.01 Uhr sollte ein Bus in Offenbach abfahren… Wer kam nicht? Der 104er Bus. Und die fahren ja nur alle halbe Stunde. Offenbach ist eben ein Dorf. Dann steht man da in der Kälte herum und entschließt sich dann heimzulaufen. Mitten im Feld, fast schon in Dietzenbach, ist da ja nun niemand der da ruft: Bus kommt net oder kommt gleich. Halbe Stunde Fußweg… kam der 104er zu der Haltestelle, wo ich aussteigen wollte. Es ist nur gut, daß gewisses Liedgut solchen Situationen den Kältefaktor nimmt…
















