Mehrwert
Da in Afghanistan die Leutchen sind schlau. Wenn da in einer Region wer denkt, er braucht 10 Brunnen, schickt er einen Boten zu den Deutschen. Dann kommt eine Abordnung aus dem deutschen Lager dahin und da treffen sie sich mit dem „Fürstenclan“, einschließlich dem der 10 Brunnen haben will und erörtern die Sachlage. Dann fuchtelt wer wild in der Luft herum, deutet Richtung Berge und dann weiß die deutsche Abordnung – keine 10 Brunnen, Mord und Totschlag hier. Also, heimgehen und Berlin verklickern, 10 Brunnen nach Afghanistan schicken. Ähnlich funktioniert das auch mit den ausländischen Helfern. Wird das Geld knapp für Tschingbum, dann mal wieder wen entführen, Berlin zahlt schon. Wenn nicht, ein Esser weniger bei der Hilfsorganisation. So und so; Gewinner sind die Afghanen. Tolle Geschichte.
Ähnliche Mentalität ist es auch hierzulande anzutreffen, nur das es für die betroffenen Personen weitaus weniger aufwendig ist, an das begehrte Stückgut heranzukommen. Geld knapp, mal wen ausschauen, vorschicken, der soll plaudern und dann wird das so im vorübergehen beschlossen. Zumindest ist’s nun wieder so geplant. Den Parteien geht das Geld aus, also mal einen Schluck aus der Pulle nehmen – 20%.
Meine Mutter hat mich am Sonntag gefragt, für was die Parteien das ganze Geld brauchen. Fürst Roland und die Seinen damals, haben ja Köfferchen von irgendwo hin und hergetragen – mit viel Geld drin. Der schwarze Sheriff, der Herr Kanther, und die Köfferchen. Und keiner weiß was, woher, wohin und überhaupt. Aber alles schon verbraßt. Bei der CDU bezahlt schon die Rüstungsindustrie Anzeigen für ein CDU-Werbeblättchen. In etwa so, als wenn man im „Sachsehäuser Blättche“ auf einmal „Fuchs“ und Leopard“ auf einer Doppelseite mit dem Hinweis sieht: „Die Sicherheit Deutschlands beginnt heute hier und jetzt“. In Sachsenhausen wird sich nie jemand einen „Fuchs“ oder „Leopard“ bestellen, alleine schon wegen dem Parkplatzmangel. Aber dank des CDU-Werbeträger mit seinen vorzüglichen Kontakten, kann das Blättchen den Menschen nebenbei auf der letzten Seite erzählen, daß in der Mühlbruchstraße „Hartz & Söhne“ günstig den Einbau Sanitärer Einrichtungen vornehmen. Scheint ihnen wirklich schlecht zu gehen, da bei den Parteien. Nicht mal mehr für ein Werbeblättchen reicht es. Deswegen bestimmt auch gleich 20% Zuschlag. Die Leut’ laufen ihnen weg, sagen sie. Und? Müssen sich anstrengen, Gürtel enger schnallen oder den Laden dicht machen, wie andere Vereine auch. Ganze Familien schlafen unter der Brücke, weil Schwund in allen Etagen. Und, jemand mit 20% Zuschlag angewackelt kommen? Aber die Afghanistan-Option haben jene noch nicht gezogen…
Aber Muttern sagte ja auch, ewig studieren, nicht deutsch können, in die Politik gehen und fertig ist das Osterei „Lebensversicherung“. Hat sie nicht ganz unrecht. Konnte man ja neulich sehen, drei Sätze, acht Fehler und studierter Vertreter des Volkes. 20% sind dann nicht zu knapp bemessen. Davon müssen sie ja auch Fortbildungslehrgänge bezahlen. Die NPD macht das ja nicht, kriegt aber auch dann 20% mehr. Wobei, ich frage mich ja wirklich was die mit dem ganzen Geld machen. Wenn Wahl ist, bekommen sie nicht wenig, dann Spenden, dann Mitgliedsbeiträge… jetzt reicht das nicht, deswegen in den Topf greifen und sich 20% mehr genehmigen. Und das, wo der Fürst schon in Rage gerät, wenn wer sagt, 5% mehr bei keiner Stunde mehr. Ist dann so ausgegangen, kein Prozent mehr bei 2 Stunden mehr oder noch mehr.
Am besten ist ja, man macht auch eine Partei auf - „Deutsche vür Unterschicht“. Müssen ja nicht eine Wahl gewinnen, aber am Ende hätten wir mehr, als wir heute vom Staat bekommen und das reicht ja schon. Und der Staat gibt das dann freiwillig; + 20% weil uns bestimmt auch die Mitglieder weglaufen oder gar Arbeit finden, keine Zeit mehr für Parteienkram haben.
Macht wer mit? Die Zukunft beginnt hier, heute und jetzt.
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