Plattfuß


Eines der besten Plakate, von mir leicht modifiziert, die von „Grün“ in Stellung gebracht wurden. Wenn „Grün“ nicht gewesen wäre… würde der Herr Westerwelle oder der Herr Wowereit wahrscheinlich den BAB-Parkplatz A3 „Buchrain“ ansteuern. Nachts natürlich. Gleichgeschlechtliche Liebe im Mondenschein hinterm Parkplatz ausleben, denn woanders ginge es ja nicht, wenn „Grün“ nicht gewesen wäre. Und gerade der Herr Westerwelle – hier in Frankfurt sagen wir „Frau Westerwelle“ zu ihm – sollte „Grün“ den Teppich ausrollen. Ohne „Grün“ würde er einsam des Nachts vereinsamen. Kein Mann im Haus, geschweige dann im Bett, und Paparazzi in den Büschen vor dem Haus. Von Lebensqualität keine Spur. Dank „Grün“ kann er nun… aber Undank der Welt Lohn ist und so „verteufelt“ er die Firma „Güne“, die ihn „rot“ sehen lassen.

Aber so nett die Grünen auch sein mögen, spießig sind’s auch. Seit die WM in unserem Lande zugange ist, ist bei ihnen im Blog ein Mädel zugange, die sich den Fußball als „Feindbild“ in ihre Beiträge geschrieben hat. Erst zweifelt’s an dem Verstand der Leute und heute ist’s ‘ne Glasscherbe, die sie sich nach über 10 Jahren “radfahren” wieder eingefangen hat – alles wegen dem Fußball. Scheinbar ihr erster richtige Karriereknick bei den Grünen. Radfahren ist nicht immer leicht gute Frau.

Dabei waren es die Studenten, die sich schon mal für die Demos warmrandalierten. Sind nicht immer die, die man sich ausguckt. Und dabei hat sie es noch gut. Anderseits, hätte sie den Anrufbeantworter überwacht, beherzt eingegriffen wenn’s bimmelt, hätte die ARD nicht am Rande von dem Hinweis der Grünen gesprochen: Bitte nur in der Fußballpause anrufen, und nur in Notfällen… Frau Bender muß aber radfahren. Nun stelle man sich vor, sie hat das Büro in Frankfurt, bei den Ortsgrünen und in Offenbach Lauterborn/Biber ihr zuhause. Nennt sich Kulturaustauschprogramm, damit der Wohnsitz in Offenbach erklärbar wird.

An dem besagten Parkplatz der Autobahn - da kommt sie vorbei, da Frau Bender “grün” ist, gerne radelt und der Weg der kürzere ist als über Oberrad/Stadtgrenze Offenbach (obendrein viel Verkehr) - grenzt ein Wäldchen an. Im Wäldchen steht ein Schildchen: Naturschutzgebiet. Da denkt man, fein… und dann: eingerissene Zäune, Glasflaschen, Kondome (Aidskampagne zeigt Wirkung), verschmutzte Taschentücher, es sieht aus wie auf einem öffentlichen Klo, das man vergessen hat zu reinigen. „Wie’s Vieh“ sagt der Volksmund, dabei hinterläßt nicht mal das Vieh solche Spuren bei der Kopulation. Diesbezüglich werde ich bei der Stadt Offenbach vorsprechen. So geht’s ja nicht. Schwule hin oder freie Sexbedürfnisse ausleben her. So den Wald zu hinterlassen - mit und ohne Naturschutzschild -, ist ne Sauerei gegenüber jenen, die in dem Wald noch ihre Seele ausgleichen wollen. Da kann man nicht mal mehr laufen ohne dicke Camel-Adventureausrüstung.

Frau Bender hat Sorgen und ihr Fahrradproblem in Berlin möchte ich gerne haben.

Ein Kilometer weiter vom Parkplatz aus, sind es die Nordic Walker und sieht man sie nicht, so hört man sie doch. Radaubrüder sind das mit ihren Stöcken. Und 500 Meter weiter sind es die Türken. Die grillen dort nämlich immer. Und überhaupt – alle höpplang grüßt die Fraport AG. Der Frankfurter Stadtwald ist alles andere, nur keine Oase der Erholung - so steht’s noch in einem Büchlein aus den 70ern. Ich frage mich ja, was Reh, Has und Wildsau dazu sagen. Seit Claudia Roth zum letzten Mal im Gallus gesichtet wurde, bewegt Grün auch nichts mehr, außer Fußball jetzt. Und liebe Berliner, bitte nicht in Berlin kleine Radfahrerinnen böse Fallen stellen. Sonst kommt das ganz große Runde auch noch ins Wanken. Dann ist es ganz aus mit Oppositionsarbeit und Umweltpolitik. So etwas schlägt Wellen; bis nach Frankfurt. Wäre nett, danke. In diesem Sinne, S.i.T.

Tags: Die Grünen, Fahrrad, Fraport, Fußball, Radfahrer, schwul, Sex, Stadtgrenze, Student, Umwelt, Wald

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