
Schwul... und weiter?
Und es vergeht nun kein Tag ohne das irgendwie was von dem auftaucht. Neuste Meldung:
Der Sänger, der sich erst vor kurzem als homosexuell geoutet hat, soll für eine Million Dollar in einem Schwulen-Porno mitmachen.
Naja, der eine von den Bay City Rollers ist auch im Porno-Film hinterher aufgetaucht. Klaus Schulze hat auch auch für einen Porno die Musik geschrieben – Body Love. Man muß eher fragen, wer war nicht? Wäre dann einfacher mit den Fingern an den Händen und dem unterm Tisch zusammenzählen. Ob der Porno nun schwul oder anders thematisch gestrickt ist, Pornos sind oberlangweilig. Immer das gleiche Gestochere, zudem sorgen sie auch für ein Knick im Selbstbewußtsein, beim übermäßigen Konsum. Nach 20 Filmchen ist der eigene kleine Freund nicht mehr gut genug. Ricky Martin muß da schon was auffahren, sonst sind ihm die Lacher im (Heim-)Kino gewiß. Mit einem Bonzai-Garten braucht er nicht anzukommen, aber die Technik wird es schon da richten, falls doch. Die Schwulen/Schwestern sind nicht ohne, gar erbarmungslos, was das Urteil hinterher angeht. Bei den Medien ist das ja anders. die nehmen alles, ob das nun relevant ist oder nicht, auch ohne Quellennachweise werden da eifrig Geschichten an Geschichten aneinandergereiht.
Nun ist der Hausarzt von Michael Jackson wieder aufgetaucht, erzählt auf Nachfrage der Welt: Michael Jackson war homosexuell. Er habe es aber zu Jacksons Lebzeiten nicht verraten.
Was machen wir dann nun mit dem schwulen Michael? Es muß doch irgendwie was bei rumkommen, wenn die Frage nach der Sexualität eines Toten so wichtig ist. Oder hat der Hausarzt wieder mal unter Einfluß diverser Medikamente angefangen zu dichten? Man kennt das ja, entweder man besäuft sich, kifft wie die blaue Elise oder aber das Schwulsein muß herhalten – Medienwelt hat ihr Thema.
Das gilt auch für so profane Dinge wie eine Briefmarke. “Weltsensation” oder auch “Die erste schwule Briefmarke der Welt”, so die Überschriften zu einer Sondermarke der Österreichischen Post zum diesjährigen CSD in Wien.
Eine Briefmarke ist ein Ding, neutral, und wenn die nicht selbsklebend ist, wird sie von allen geleckt, ist obendrein passiv bis zum abwinken. Und “Weltsensation”… da hätten sie früher den Regenbogen auf eine Briefmarke malen müssen, als Welt noch nicht das Wörtchen Internet kannte. Meine Mutter würde den Regenbogen als Regenbogen sehen, ihn eher mit Greenpeace in Verbindung bringen, was meine Schuld dann ist – “Schau mal, eine Umweltmarke von Greenpeace.”
Und so ganz nebenbei erfährt die schwule Welt in Österreich, daß ein schwuler Nigerianer abgeschoben werden soll. Leider sind die restlichen “300″ Personen in Abschiebehaft nicht schwul, obwohl auch dunkelhäutig, weswegen sie gehen dürfen, ihnen keine besondere Beachtung zuteil wird.
[update] 05. Mai 2010
Anbei noch ein Link zu einer pdf-Datei: Die Rechte von Homosexuellen in Europa
… und die Geschichte mit Michael Jackson geht weiter. Der Familien-Clan steht erbost auf der Matte, denn “schwul sein” ist schlimmer als mit Kinner rummmache…
Tags: Homosexualität, Medien, schwul
















