Deutsche Politik regt sich wieder auf. Der türkische Regierungschef hat auf deutschem Boden eine antieuropäische Rede gehalten, weswegen es nun eine generelle Überprüfung bedarf, ob unter diesen Umständen eine Fortführung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei noch sinnvoll sind. Was hat er gesagt? Er erzählte etwas von türkischen Schulen und forderte seine Landsleute auf, ihre kulturelle Identität nicht aufzugeben. Das ist ja nichts verwerfliches, wenn es im Rahmen der hiesigen Gesetzgebung und der zugestandenen Rechte passiert. Nebenan gehen die Griechen in eine griechische Schule – neben dem Besuch der deutschen Schule -, sie pflegen ihre Tradition, feiern ihre Tage wie es bei ihnen Brauch ist und niemand nimmt daran Anstoß. Nun gut, es war auch niemand von ihrer Regierung da und hat sie dazu aufgefordert.
Generell ist es zu begrüßen, wenn wer seine Wurzeln nicht vergißt, seine Kultur weiterlebt, denn wenn man seine Wurzel vergißt, kann man gleich sich ins Grab legen, ist das festhalten an Bräuchen oftmals der einzige Halt in der Fremde. Und nun kommt es darauf an. Wenn unter Kultur verstanden wird, was man von Frankfurt Höchst bis hinters Bahnhofsviertel unter den Türken erlebt, dann eindeutig: So nicht! Natürlich trifft man auch da andere Auffassungen unter den Türken, die das auch leben, aber das ist nicht die Masse. Und fünf türkische Schwalben ergeben keinen europäischen Sommer. Das mag vielleicht auch regional gesehen hier und da anders aussehen, aber wie es um die deutsch/türkische Gemeinschaft aussieht, hat der Brand in Ludwigshafen gezeigt*. Da ist die Wahrheit unter einem Flammenmeer mit dem Rauch aufgestiegen; leider. Und da braucht es keine schöngefärbten Reden, Beschwichtigungsapelle, nun weiß jeder Blindfisch auf deutschem Boden, was die Türkei, die Türken hierzulande von Deutschland und den Deutschen hält/halten. Wenn es je eine Freundschaft zwischen diesen Völkern gegeben hat, dann war sie nicht das Papier wert, auf der das Hakenkreuz gedruckt wurde. Und nicht ein Aufschrei ist von Höchst bis hinterm Bahnhofsviertel erfolgt. Ferngesteuert, vernebelt im Hirn, haben die Frankfurter Türken ihre Zeitung, sich die Heimat über Satellit ins Wohnzimmer geholt – wie jeden Tag. Heimat, ick grüße dir.
Es bedarf wirklich einer gänzlich anderen Grundlage zwischen unseren Völkern.
*= Wahrscheinlich haben sie im Keller Leitungen angezapft, wie im Gallus. Und wie das so ist… mit Streichhölzer spielt man nun mal nicht.
Link: Erdogans Rede war antieuropäisch (News Frankfurter Rundschau)
“Bedrohungen sind unser Alltag” von Alexander Koffka (Offenbach Post) < nachträglich hinzugefügt
Verfaßt unter…
Zeit: 1 Std.
Getränke: Kaffee
Verzehr: Hefezopf
Musik: Pink Floyd (BBC Archiv) (Überraschung für Euch
)
















