Werbung


Ich mache mal Werbung für den Bunker hier. Ich habe zwar nix davon, weil Google und andere keine Schildchen hinkleben dürfen - wenn Bunker, dann schön gruselig trocken, mit leerem Kühlschrank und ohne bunte Bildchen @ love.de. -, aber irgendwie bin ich das nun dem Bunker schuldig.

Dieser Provakateur macht eindeutig Werbung für sich und seine Webseite, seinen rechtsradikalen Hintergrund, was gegen Ihre Blogregel verstößt, dass er regelmäßig noch Werbung für die FR macht stört Sie offensichtlich erst recht nicht.

Also, damit bin ich gemeint. Zu finden bei der Frankfurter Rundschau im Bronski-Blog. Zugegeben, als S.i.T. wurde der Autorname “S.i.T.” immer nach hier verlinkt, seit rü dort schreibt, nur einmal - zwecks Zugehörigkeitserkennung - dann nicht mehr. Auch sonst ist kein Link nach hier erfolgt. Das amerikanische Militär ist hier häufiger zu Gast, als irgendwer aus der Rundschau - so der Log des Bunkers. Das gibt mir ja nun zu denken. Wenn der Rhein erweitert wird, weil die “Nimnitz” da durch will, hau ich ab, muß ich anderswo mich eingraben.

Es liegt natürlich nahe auf der Hand, daß ich als FR-Leser, diese öfters zitiere, ihre Themen aufgreife und was dazu stricke, wie letztens die Geschichte “Knopf im Ohr“. Auslöser die FR und wo landen wir? :)
Hier sind auch zwei Blogs aus dem FR-Auftritt gelistet- Frankfurter Geschichte und die Frischlinge. Eine tolle Sache. Die zählen auch zu meinem rechtsradikalen Auftitt, genauso wie mein Nachbar, die Zeitung aus Schwerin, die momentan Obst-Tage hat oder auch die Kolumnen.

Auf besagter Seite bin ich mit #1 und #7 zu lesen, als mit #15 Uwe Thiel, wieder mal themenbezogen, seine Meinung zur Bananenrepublik kund gab. Angeblicher Auslöser ist eine Seite zuvor zu finden: Kritik an Berichterstattung zu Amstetten

Bis zu #80 ging es um Inzest, wann dieser einer ist, wann es eine Liebe, wann eine Vergewaltigung, wann das Badezimmer mit und ohne wen abgelichtet werden darf… und mit der #80 kommt (wieder einmal ein Themenwechsel so mir nichts dir nichts, trotz der Ernsthaftigkeit des Themas ansich) Israel ins Spiel, das Bedürfnis zu erzählen, was das Darmstädter Echo schreibt.
Wichtiger als alles andere in diesem Thread <-- rechtradiklistischer Einspruch meinerseits, da gegen Israel, somit antisemitisch - ab #84

Knackpunkt wurde aber # 118 und daraus nun folgende Passage:

Man kann sich kritisch mit den Inhalten auseinandersetzen, aber so, daß der Redaktuer “am Leben” bleibt. Mir gefällt auch nicht alles, besonders die Geburtstagsfeiern nicht, aber gut, dem Nachbar gefällt es. Und wenn die FR das Web bereist, kann ich nur müde abwinken… aber gut, mein Nachbar kennt das nun so nicht. Und wenn das Nachbarportal einer Frankfurter Zeitung, Yigg und Co. nacheifert, mit past & Copy die ulimativsten Heise-News und anderes von hüben in ihren Blog verfrachten, sich feiern, dann ist denen nicht mehr aus meiner Sicht zu helfen, mein Nachbar erfreut sich daran. Und wenn die Frankfurter Nachbarzeitung in ihrer Softwareabteilung nur Pressemitteilungen abschreiben, diese als redaktionelle Wertung inkl. virenfreier Bonus-Download (kostet aber) mir servieren, lache ich die aus, mein Nachbar schließt ein Download-Abo dort ab, wundert sich dann, aber gut, muß er die Leutchen dort kontaktieren.
Und so ist das mit den Interviews auch. Bin ich ein Fachmagazin, habe Keith Emmerson vor mir, kann ich ganz anders zu Werke gehen, als wenn ich in der Abteilung “Kultur” einer Tageszeitung sitze. Die kosmischen Kuriere sind dann jenseits von Gut und Böse. Und natürlich kann ich auch, sitze ich nahe der anderen Seite, die gute Mely Kiyak auseinandernehmen. Weiber! Nicht mal blond und dann so ‘ne Brief an den Ex-Bundespräsidenten. Was bildet die sich dann ein… Und so kann ich das Seite für Seite machen, inhaltlich alles dermaßen auseinandernehmen, daß die Vorbeischauenden den Eindruck gewinnen müssen, das iNet erzählt sowieso(so) die Wahrheit schlechthin - die FR die ist gleich hinter der Bild anzutreffen.

Aus diesem zusammengehörenden Absatz wurde folgendes rausgefischt:

Und natürlich kann ich auch, sitze ich nahe der anderen Seite, die gute Mely Kiyak auseinandernehmen. Weiber! Nicht mal blond und dann so ‘ne Brief an den Ex-Bundespräsidenten. Was bildet die sich dann ein…

Und nun bin ich rassistisch, sexistisch, frauenfeindlich… jetzt aber rü endgültig rauschmeißen, gefordert von fünf Leutchen. Mein vorangegengener Operner Und natürlich kann ich auch… wude ausgelassen.

Warum habe ich Mely Kiyak rausgepickt? Sie schrieb folgendes an Roman Herzog, Alt-Bundespräsident:

Und hier kommt mein Rat ins Spiel. Setzen Sie sich in einen Lehnstuhl, bedecken Sie Ihre Knie mit einer Wolldecke und lesen Sie Kohls Memoiren. Nehmen Sie eine Tröte in die Hand und blasen Sie kräftig rein, wenn Sie das Wort “Ich” lesen. Es soll wohl sehr häufig drin vorkommen. Dieses Tröten entlastet, dessen bin ich mir sicher. Es ist gut für Lunge, Herz und Seele.

(bitte komlett lesen, es geht noch weiter)

Die Frau ist Gold wert. Mein erster Gedanke war: Oh jee, jetzt wird sie gerupft, von Bayern bis Rostock. In solch einem respektlosen Ton mit einem Alt-Bundespräsidenten zu reden… Und dann stellte ich mir vor, wie das wohl ist, wenn ich ganz nahe bei Roman Herzog sitze, tief in Bayern eine Häuschen habe und Herr Huber mir jeden Morgen die Brötchen bringt. Dann lese ich laut vor…

Ich weiß nun nicht, ob wer überhaupt diese Zeilen von Mely Kiyak mitbekommen hat. In der Türkei wäre die gute Frau nicht mehr in der Redaktion anzutreffen - Beleidigung gegen das Türkentum; 5 Jahre Nachtgedanken in irgendeinem Loch mit Gitter davor.

Wer hat sich nun welchem Verbrechen schuldig gemacht?

Inzwischen will der Clan um Heinrich/Uwe Thiel im FR-Blog die FR verklagen bzw. zur Staatsanwaltschaft zwecks … was weiß ich. Die Bloggerwelt wollen sie mobilisieren… um die FR zu bewegen, rü den Nazi (O-Ton) zu eliminieren, was bisher nicht geschah, auch nicht als S.i.T., trotz heftiger Proteste.

Ich war am Freitag bei der FR, war niemand mehr da, und rufe morgen das nette Mädel vom Empfang an, zwecks Terminvereinbarung mit den Verantwortlichen vor Ort. Vielleicht kann ich wieder einen grünen Kugelschreiber mit dem FR-Schriftzug abstauben.

): .thcin uahcsdnuR red ieb eztiwnenidnolB lhäzre ,’thcihcseG red sua laroM eid dnU

Tags: Bronski, Frankfurter Rundschau, Vault 13, Web 2.0

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2 Kommentare zu “Werbung”

  1. Amsterdammer


    Freitag, 16.Mai 2008 22:44
    Gravatar of Amsterdammer 1

    #c43 oder #c größer 42 aus “Entsetzt” muss erst noch vom Administrator bestätigt werden. Was hat der “Smalltown boy” aus Frankfurt wieder angestellt… ^^


  2. Freitag, 16.Mai 2008 23:14
    Gravatar of rü 2

    Hab nüscht angestellt, nur mich dem 3. Reich-Gebaren der linken Bruderschaft - sie nennt man inzwischen Kaffeekränzchen ^^ (ist nicht von mir) - mit Eichenlaub und Eschenblut in den Weg gestellt, mehr nicht. %(