Nur noch 0.0.3 Zählereinheiten, dann sind wir mit Firefox bei 3.6 angekommen. Es ist also nicht mehr weit bis dahin, denn heute Nacht, als ich noch ein paar Fehler in dem letzten Beitrag ausmerzte, hat Firefox das Schildchen für die Version 3.5.7 hochgehalten. Ich habe aber vorher schon gewußt, daß da was kommt und weiß auch, daß da was mit 3.5.8 im Raum steht. Kämpfen sich mühsam voran, die Mozilla-Jungs. Google Chrome, der sich vor Safari geschoben hat, wäre schon bei Version 7, auf Tuchfühlung mit Opera 10.5 Alpha. Die feiern ja jede Schraube mit einer Zahl vor dem Punkt. Und dann gibt es immer noch Leute, die was von einem Browserkrieg faseln, einer sitzt sogar bei der Rundschau. Was wir derzeit erleben, sind Sandkastenspiele, mehr nicht. Wer baut die schönste und höchste Sandburg. Den Browserkrieg gab es vor vielen Jahren und so etwas wie damals kann sich heute keiner mehr erlauben. Damals hat sogar Opera jedem IE-Nutzer Smørrebrød unter die Nase gehalten, kam er nach Norwegen. Für den ging dann gar nix mehr. Heute rennen sie ja alle – einschließlich der Nutzer/User – hinter jeder Seele her, denn die könnte ja ‘ne €uro haben, etwas spenden wollen, ein Banner anklicken oder auf einen Trick reinfallen. Und so eine Seele läßt man nicht einfach wegen einer antiquierten Browserphilosophie vor der Türe stehen.
Daß ich Neujahr Firefox ein neues jungfräuliches Profil gab, hatte unter anderem den Grund, alten Ballast dadurch zu entsorgen. Unter diesem Ballast waren auch Lesezeichen, nun jungfräulich ohne Favicon zu sehen, die ich seit dem Wechsel von Opera auf Firefox (Phoenix) herumschleppe. So gab es z.B. einen “such & find”-Ordner, mit 40 Suchmaschinen. Hat man damals gebraucht. Über die Hälfte gesammelter Suchmaschinen gibt es nicht mehr… Zwei Ordner – x.files und playboy- warten noch darauf ausgemistet zu werden. Das ist schon ewig her, wo ich diese mal benutzte, denn mein Internet-Verhalten hat sich auch ganz schön geändert. Im playboy-Ordner befindet sich noch das Ultima-Online Kompetendium, BloodPatches oder Cheats für das eine und andere Spiel. Und sieh mal an, die Seite Amazonenwald gibt es immer noch. Das waren Zeiten…
Im Verhältnis zu früher benutze ich dieser Zeit gegenüber kaum noch Lesezeichen aus der Bookmark-Sidebar. Die Nachrichten der Welt liefert mir NewsFox (RSS-Feed). Früher gab es dieses Luxus ja nicht, bzw. war dieses Feature des Web erst am Beginn das zu werden, was es heute ist. Heute erzählt mir Firefox darüber, was Mozilla mit meinem Browser anstellt. Auch die News für WordPress bekomme ich darüber – Version 2.9.1 ist nun draußen, daß was Amsterdammer oder auch die PZ zu erzählen weiß. Was wichtig ist, landet eben im NewsFox, sofern ein Feed die Seite mitliefert. Die anderen Dinge, wie die Sozialstationen des Web 2.0 wo ich gelistet bin oder das Frankfurter Eck, sind in der Lesezeichen-Symbolleiste. Die Bookmarks die dort abgelegt sind, brauche ich regelmäßig. Den Rest liefert meißtens eine Suchmaschine, die gegenüber früher, seit Google auf der Matte steht, viel besser geworden sind. Deswegen mußte man früher jede Seite abspeichern, wo für einen wichtig war und deswegen hat sich da so allerlei angesammelt, was man heute gar nicht mehr braucht. Einen VW-Käfer mit Raketen und einem Minenwerfer ausstatten, um damit eine Viper auszuknocken, die mich auf einem Wald-, Feld-, und Wiesenweg wegschubsen will, mache ich heute ja nicht mehr. Bin ja anständig geworden (älter, reifer, erwachsen), sehe zu, daß ich einen grünen Fußtaps auf dem Globus hinterlasse.
So ändern sich die Zeiten im Internet, auch das eigene Verhalten. Und beim ausmisten habe ich das so gemacht, wie mein Nachbar – 30 Tabs auf einen Schlag geöffnet, diese dann nach und nach durchgegangen. 251 MByte hat mein Firefox maximal im RAM an Speicher verbraucht. Während dieses Beitrages waren ungefähr 20 Tabs geöffnet, nun sind es vier Tabs (NewsFox, diese Seite, eine interne WordPress-Blog Seite und die Ankündigung, daß WordPress 2.9.1 zu haben ist), ich lunze vorsichtig – 62 MByte belegt Firefox im RAM. Mein Firefox ist krank, leidet an der Magersucht.
















