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Peter hat mir gestern, zwischen Deckel auf, Deckel zu am PC, etwas über ein Konzert erzählt. Ein außergewöhnliches Konzert - mit Gemüse.
Möhre, Grünkohl, Paprika, Nüsse und noch so allerlei kommen zum Einsatz. Das klangliche Ergebnis ist schon beeindruckend und ich hätte nie gedacht, daß mit solch einfachen Mitteln - obwohl man ja nicht mit Essen spielt - derartiges möglich ist. Das ist natürlich eine Meldung wert. So zwei Zeilen, mehr nicht. In etwa so:
Kein Plattenvertrag? Hartz IV gestrichen bekommen? Instrumente versetzt? Es geht dennoch weiter. Wie man mit Sozialhilfe und den Frankfurter Wochenmärkten aus dem Tief kommt - zu sehen auf YouTube.
Gut, sind bißchen mehr als zwei Zeilen, aber der Inhalt des Videos allemal eine Meldung wert, wenn nicht… Die Geschichte ist schon veröffentlicht und zwar von “heise” und der Abteilung “Telepolis“. Anderswo werden Blogs so aufgefüllt. Man wartet und hepp - 1,2,3… meins. Der Blog der FNP besteht überwiegend aus solchen Dingen, zwei Zeilen, manchmal mehr, fertig. Wiederkäuermentalität. Ich habe nichts gegen YouTube oder andere Portale, nur lehne ich diese Art Blogbetreibung ab. Wenn, dann muß ich das entdecken, mit Worten garnieren und dann Euch servieren, wie Kolobok, Mufin und andere Geschichten. Dann ist das egal, ob ich mit dem Beitrag dem Zeitgeist hinterherhinke oder noch ziemlich vorneweg dabei bin. Es ist eine saubere Geschichte. Und wenn ich diese Geschichte entdeckt hätte, wäre zu dem Video eine Geschichte gereicht worden, die ich in Dortmund erlebt habe, dort in dem großen Park, wo in der Nähe der BvB spielt. Geschichten an Geschichten, ausgelöst durch Möhre, Grünkohl und anderes. Mehr als zwei Zeilen, mit Jorge Reyes im Schelpptau. Vielleicht würde es dem einen gefallen, dem anderen nicht. Und vielleicht wäre so mancher dadurch inspiriert worden, es gleichzutun. Voraussetzung - Lesen, aber richtig.
Und mit dem Lesen ist das ja immer so eine Sache. Aus Grashüpfer werden Marienkäfer, aus einem Fanzine ein Anzeigenblatt, was dann zur Musikzeitschrift binnen 30 Zeichen wird, weswegen der Ur-Text dann elliptischer Insider-Talk ist. Drüben bei Bronski schreibe ich: Die Suche nach “Abendroth-Lehrstul” ergab unter Google nicht mal ein Dutzend Treffer…”
Als Antwort:
“Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 107.000 für Wolfgang Abendroth”
Dass Sie nicht einmal googlen können, geschweige denn werden, wer Abendroth war, wäre ja vielleicht noch verzeihlich, aber Ihre unterirdische Unbildung zusammen mit Ihrem kryptofaschistische Geschwätz, das Sie da absondern, gar als antifaschistisch selbst ausgeben, ist es nicht.
Was will man da machen? Nach dem guten Wolfgang suchte ich nicht - den Lehrstuhl suchte ich. Soll ich, weil Leute nicht lesen können, nicht gewillt sind ihr Hirn zu benutzen, auf Niveau der Vorschulklasse jeden Beitrag verfassen? Was machbar ist, verlinke ich als Erläuterung. Manchmal vergesse ich es auch, aber eine Kommentarfunktion kann man auch dazu benutzen, nachzufragen. Mache ich ja auch und ist keine Schande. Wenn ich nicht weiterkomme, frage ich nach. Fertig. Ich will ja den Beitrag verstehen und nicht 10 Ecken weiter erzählen, dort dreht wer am Rad.
Was diese Insider-Geschichte angeht: Geht mal in solche Abteilungen wo SEO behandelt wird oder blättert bei Bronski. Wenn man nicht gewillt ist nachzuforschen, was dies und jenes ist, wird das ein elliptischen Insider-Talk bleiben. Deswegen muß doch niemand jedesmal bei Null beginnen, somit Faulheit auf dem Silbertablett unterstützen. Bei Wordpress steht der “Loop” ganz oben. Ein “Loop” ist bei mir was anderes… und ich mußte erstmal mich schlau lesen, was die Wissenden dort mit einem “Loop” meinen. Erklärt hat es dort bis heute noch niemand - trotz leichten Knuff meinerseits. Verstanden habe ich es bis heute noch nicht. Das erklärende Übergehen ist auch verständlich, weil das täglich Brot für die Leute ist. Nicht anders bei mir die “Berliner -”, Düsseldorfer -” und Frankfurter Schule.” Oder die musikalischen Brocken Chicago, Detoit, New York, Amsterdam, Rotterdam. Für Amstidammi vielleicht böhmische Dörfer, für mich täglich Brot und deswegen unterläuft oftmals einem der Fehler, daß Reisender das nun überhaupt nicht versteht, weil er kein Insider ist. Man schreibt ja heute für alle Welt ersichtlich und nicht für eine ganz spezielle Zielgruppe, was man oft vergißt. Aber man kann ja nachfragen.
Das bedeutet nun nicht, daß ich fehlerfrei bin. Ich habe keine Korrekturleserin mehr, die hier und da etwas glattbügelt, was ich aber hier auch schon erwähnt habe. Die Frau ist gestorben (also richtig gestorben), Nun kann ich nicht verlangen, daß ihr als Ersatz einspringt. Aber knottern, aus Grashüpfern Marienkäfer machen (sinngemäß), dann den Text als “wirr” abstempeln sagt mir, ich muß alles andere, nur nicht die Schreibe ändern. Und Lesen (nicht überfliegen), mitdenken ist die Grundvorraussetzung wenn wir auf einen Nenner kommen wollen. Das mache ich auch und ich nutze auch offline-Möglichkeiten um den Text den ich lese, nachvollziehen zu können.
Narürlich ist dies auch kein Wattebauschblog, für einige vielleicht nicht schön zu lesen, obwohl im WordPress Forum man dachte, das wäre viel schlimmer hier. Waren ein wenig “enttäuscht”
Es steht aber auch da: Uzer und Schenner. Aus 2.5 müßte ich 3.0 machen, weil nun im Internet Brain 3.0 oft erwähnt wird. Es gab also irgendwie ein Update hier und da. Wenn der Herr Putzlowitsch das mit “Uzer & Schenner” nicht versteht, ist das verständlich. Wenn aber Frankfurter dann sagen: Pseudokästchen ohne Funktion, dann ist das eine Geschichte, die man als Frankfurter demjenigen nicht nachsieht. Die Kästchen mit dem Frankurter Slang stehen nicht umsonst da. Diese Kästchen waren von Beginn an dabei und erzählen über den Inhalt dieser Seite. Und wenn man nicht den Zusammenhang zw. “… mit Randnotizen aus Kultur…” des Titels und der “Randnotiz” in der Sidebar ersieht, naja, was will Welt da machen.
Hier steht nichts umsonst oder aus Jux und Dollerei, weil es schön ist oder ich denke, sieht schick aus, wobei das Schicke hier und da vielleicht doch mehr durchschimmert. Aber: Die Geschmäcker der Gestecker. Hat schon alles seinen Sinn - irgendwo. Und falls Bedarf nach dem Sinn besteht: nachfragen; die Vorwahl von Frankfurt ist 069.
pssst.
Aber ist schon toll, was die Leute so aus Gemüse machen.
(das ist wieder ein typischer Frankfurter Doppeldecker…
)
Verfaßt unter…
Getränke: Kaffee
Verzehr: Lebkuchenherzchen
Musik: nix
Lust zu stöbern?







Sonntag, 9.Dezember 2007 17:39Oha, “Uzer & Schenner”, das war mir da oben rechts tatsächlich bisher nicht wirklich bewußt aufgefallen. Habe deshalb auch nicht rumgerätselt, was es wohl bedeuten mag. Ich habe keinen Schimmer, was das sein soll
Andererseits gibt es Seiten, da sind an die 50 bis 100 so ähnlich aussehnder Pseudo-Buttons zu sehen, deshalb habe ich die Dinger wohl noch nirgendwo wirklich beachtet, geschweige denn versucht draufzuklicken.
Sonntag, 9.Dezember 2007 19:17Uzer = jemand, der andere auf den Roller nimmt, veräppelt, neudeutsch: verarscht, nur nicht soo deftig (immer mit Niveau). Da gibt es auch eine nette Geschichte: Willste net, oder kannste net? Die erzähle ich mal, noch vor Weihnachten, eine Frankfurter Weihnachtsgeschichte gibt das
Schenner = jemand der knottert und schimpft. Also so ungefähr, als Amstidammi mich veruzt hat und ich dann gleich gescholle habe (siehe “Schwul, na und (2)”). Also das Kind beim Namen nennen und nicht vornehm hinterm Berg damit halten, oder andeutungsweise was liegen lassen, und sich dann verdrücken. Eben schenne, der Provinzschreiber… gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Jaja, deswegen auch die Buttons in dieser Art, kleben ja überall. Gibt es sogar eine Anlaufstelle, wo man sich die für allerlei Zeug holen kann. Meine sind selbstgemalt. So ein Fx-Button war mir zu blöd, obendrein sind die schon mit Negativruf behaftet, aber müssen dennoch sein - zeigt, daß man trendy ist - und deswegen dann in dieser Form. Nur nicht mit der Meute heulen
Sonntag, 9.Dezember 2007 21:43Aha, wieder was gelernt.
Besten Dank und gute Nacht