Gestern habe ich ja einen “Zungenschnalzer” in dem PS des “Wolf Schneider“-Artikel eingebaut, was vielleicht nur demjenigen aufgefallen ist, der die letzte Seite der FR gelesen hat und diese geistig verarbeiten konnte. Neben Wolf Schneider war auch von unserem Spring-ins-Feld Lena was zu lesen, also jenem Mädel was uns in Oslo vertritt. Und die hat dort den FR-Leser wissen lassen:
“In der Zeitung von heute, wickelt man den Fisch von morgen.”
S.i.T. hat mal ähnliches der Welt hinterlassen, und diesen Satz gab Lena von sich, als es um die Schlagzeilen ihres Nackedei-Auftritts ging. Zu dieser Einstellung kann man dem Mädel nur gratulieren, den Journalisten dürfte der Spaß an zukünftigen Kellerleichen aus ihrer Umgebung vergangenen sein: “Komm Karl, geh’n mer zur Heidi, dort sind die Perücken verrutscht.”
Um nochmal auf die Ansicht von Wolf Schneider zurückzukommen, der folgendes auf die Frage “Wie müssen Blogger denn schreiben, um Resonanz zu bekommen” geantwortet hat:
Zweckmäßig: Wie interessant bin ich, wie verständlich sind meine Sätze, wie viel Pfeffer habe ich in meinem Text? Wenn ich einen Blog schreibe, der gelesen werden soll, muss ich an ihm arbeiten, ich muss mich plagen. Es klingt hochnäsig, aber ich habe Mitleid mit Leuten, die drei Seiten schreiben, viele davon sicher in der Hoffnung, dass das tausend andere lesen, und ich kann nach den ersten zehn Zeilen wetten: Wenn das mehr als zwei Leute lesen, dann verliere ich tausend Euro.
Blödsinn… Seine Aussage gilt nur dann, wenn ich von vornherein mit dem Ziel antrete, ich will Geld mit dem Blog verdienen, nebenbei berühmt werden. Denn dann muß ich ganz bestimmte Mechanismen bedienen. Das schafft ja nicht mal die FAZ oder die FR mit ihrer Online-Ausgabe ihre Zeitungen, von den Blogs ganz zu schweigen. Die FR hat einen Blog, den von der Eintracht, wo es dann reichlich Kommentare gibt, aber das liegt in der Natur der Sache, da es auch mindestens 8 Millionen Bundestrainer hierzulande gibt. Der geschichtliche Frankfurt-Blog der FR hat so gut wie 0-Resonanz. Ich wäre todtraurig, und es wäre ein Verlust für Frankfurt, würden sie aufgrund der Worte von Wolf Schneider den Blog nun schließen.
Die Putzlowitscher Zeitung gibt es nur, weil der Herausgeber Spaß an der Sache hat. Die PZ hat er in erster Linie für sich gemacht und wenn nun jemand das gefällt, ist er willkommen. Niemand muß, alle dürfen und kein Banner stört die Kirsche (Platz 2) im Schriftzug. Die PZ ist nicht entstanden, um die Schweriner Tageszeitung auszuknocken. Das seine Obstteller mittlerweile die Runde machen, es Anfragen gibt ob er nicht… ist die Frucht seiner Arbeit, eine Entwicklung gewesen. Und sicher schubst er hier und da, spielt mit Worten, wenn er denn einen Obstteller zubereitet. Das ist aber auch eine Schubserei um dann erzählen zu können, was Google wieder so in den Tiefen des Universums anstellt, was wiederum eine Materie für sich ist. Soweit ist die FR noch lange nicht, denn ihr FRISCH-Blog funktioniert technisch immer noch nicht. WordPress, eine Software für das bloggen im Internet, ist wie vieles anderen auf dem PC nun nicht das Feld der FR. Auch das gehört zu einem Blog – er muß mit den Elementen die man eingebaut hat, funktionieren.
Liebe Leser, Besucher, wenn es denn euch nach irgendwas gelüstet, sei es zu bloggen, oder zu musizieren, fotografieren, macht es einfach. Einfach anfangen, alles andere kommt dann oder auch nicht, was dann nicht zum Weltunterfang führen sollte. Dieser Blog hier war über ein halbes Jahr nirgends gelistet, obwohl bei Google geschrieben (Blogger). Na und? Ist Welt wichtig oder ich? Wenn ich nix gutes für mich tun kann, kann ich es auch nicht anderen weitergeben. Bei Opera bin ich noch am knobeln, was ich da mache. Muß was anderes sein wie hier, vielleicht was Richtung Erotik und schwarz/weiß. Die Norweger sind nicht so spießig wie die Deutschen.
Tags: Blog, Blogger, Fotografie, Musik
















