Nach dem Waschgang

Nach dem Waschgang

Im Bunker-Log fand sich eine Anfrage ein: Wie macht man Franzen an die Jeans? Das ist einfacher wie Kinder machen :-)
Dazu nehmen wir eine schon etwas betagtere Jeans und schneiden das Hosenbein dort ab, wo die Länge des Hosenbeins enden soll. Man kann das auch mit neuen Jeans machen, aber die fransen nicht so gut aus, wie die schon durchgesessenen Jeans. Ob kurz, dreiviertel lang oder nur am Hosenbeinende gekürzt, die Vorgehensweise ist überall gleich. Nach dem endgültigen Schnitt wird die Hose so wie sie ist in die Waschmaschine gesteckt und gewaschen. Nach dem Waschgang schlägt man
Fertig :-)

Fertig :-)

die Jeans kräftig aus, so als ob man ein Badehandtuch ausschüttelt und dann sieht das gute Stück so aus wie auf dem ersten Bild. Das kann man so lassen, aber die langen Fransen kitzeln. Denkt man, man hat Fliegen an den Beinen und deswegen schneide ich die ab. Will man mehr den Franseneffekt haben, muß man die Fäden ziehen, die Hose quasi aufziehen, wie man einen Strickpullover wieder zu einem Wollknäuel aufwickelt. Soll die Hose nicht weiter ausfransen, muß man am Ende mit einer Nähmaschine am Rande dünn drübernähen. Ich habe das bisher aber noch nie gemacht, weiß das nur von den Mädels. Mehr ist da nicht an Zauber. Viel Spaß mit der neuen luftigen Jeans.

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Ein Kommentar zu “Fransen an den Jeans”

  1. sagt:

    FransenNoch ein Nachtrag: Die Fransen mittig der Hose – nebenstehendes Bild zeigt eine Vergrößerung des ersten Bildes – erreicht man dadurch, daß man mit der Schere einfach einen Schnitt in den Stoff macht. Mit dem Teppichmesser geht das aber besser, kurz angesetzt… und nicht vergessen ein Brettchen als feste Unterlage zwischen die Jeans zu legen, sonst hat man hinten wie vorne den Schnitt, falls nicht gewollt. ;-)

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