Gestern war ich im schönen Frankfurt unterwegs. Genauer gesagt im Stadtteil Sachsenhausen, Schweizer Straße. Bei Woolworth wollte ich paar kleine Kügelchen für Mutters Weihnachtsbäumchen besorgen. So die richtigen waren es nicht, die sie hatten und obendrein nur eine Farbe, Mutter wollte rote und goldene Kügelchen, so ganz kleine. Dachte ich so bei mir, läufst über die Brücke zur Zeil, dort bekommst bestimmt die Kügelchen. Spricht mich so ein kleiner Junge an.

„Wieviel Uhr haben wir?“

„Moment, da muß ich auf’s Handy schauen.“

Ich kramte mein Handy raus, normal habe ich ja eine Armbanduhr an, aber die liegt im Bad, da wo sie hingehört.

„Vier nach halb zwei.“

„Das ist aber ein altes Handy. Mit dem Handy können sie ja gar keine Bilder machen und an Freunde verschicken.“

„Ich habe keine Freunde.“

Da rief es von vom Eingang: „Die 15 kommt, schnell…“

Drei, vier Kinder rannten an uns vorbei Richtung Ausgang, wo sich direkt die Straßenbahnhaltestelle befindet. Der kleine Junge spurtete los, dreht sich kurz um und rief mir zu: „Ich habe so ein Handy.“

Wie er das wohl gemeint hat?


PS: In der Nacht kam eine Nachricht von Vodafone. Da im Internet kann ich mich mit dem folgenden Paßwort einloggen, dort wartet eine mms auf mich. Andreas war es… er lebt noch, wartet auf den Winter mit Skier in der Hand und bis der da ist, sammelt er derweil Pilze. Na denn… ;-)

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