Mit meinem auschillendem Wochentag namens “Freitag” war das so eine Sache gestern. Zum ausgiebigen Rundschau-stöbern bin ich nicht gekommen, was auch nicht soo schlimm war, gab es doch wieder einen 68er-Nachschlag inkl. eines schwärmerischen Kommentar von Anita Strecker auf die aus dieser Zeit resultieren Diskussionskultur. Dazu braucht es aber keine Märchenstunde in der FR, die Diskussionskultur der 68er seh’n mer ja jeden Tag beim Bronski im FR-Blog, wenn die 68er angewackelt kommen. Von daher… Aber kaum steckt man den Kopf zur Türe rein: “Rü, PC geht nicht mehr.” Toll. “Könnt ihr nicht vorher mal anrufen, damit man was mitnehmen kann?” “Haben wir doch, aber du gehst ja nie dran…” Gut.. mag sein, mein Handy hat sich irgendwie auf Vibrationsläuten umgestellt, kann ja mal vorkommen.
Jedenfalls lief der PC nur noch im abgesichterten Modus hoch, im normalen Modus hat es die Eiszeit dort gegeben und alle Kniffs haben nix gebracht. Konferenzschaltung mit Offenbach gehalten, auch nichts verwertbares ergeben. Blieb nur noch das Image zurückspielen. Ja, wo ist dann die Image-Datei? Die hatte ich extra versteckt, “unsichtbar” gemacht, man kennt ja seine Pappenheimer. Gesucht, nix gefunden, außer solche Geschichten wie “Anti-Leech-Plugin”.
Kam sie vorbei: “Hast du die Image-Datei gelöscht?” “Jo” und ist einfach weitergegangen, nicht mal stehen geblieben. Ihr nachgerufen: “Und warum?” “Nur so” kam es aus dem Zimmer. Aha.
PC ausgeknipst, und ihr gesteckt, soll mal alle Dokumente sichern oder ihre Freunde fragen, hat ja an jeder Hand mindestens zwei, in zwei Wochen hätte ich erst wieder Zeit für solche Spielchen. Das hat sie auch nicht sonderlich tangiert. “PC ist sowieso doof. Ich sitze stundenlang davor, starre auf den Monitor… und nichts aufregendes passiert. Ich brauche den ja nur für die Schule.” “Tja, das Internet ist ein Hort der Illusionen und Träume. Zieh’ mit deinen Freundinnen um die Häuserblöcke, hast mehr davon.” “Genau.”
Auf dem Heimweg dann noch ein wenig in der FR gelesen – Emma kommt. Dachte ja erst eine Lukas mit Jim Knopf-Episode folgt, aber war nicht. So heißt Frau Windin die da kommt/da ist. Bei mir so gedacht, alles halb so wild, weil wir Frankfurter kommen ja immer irgendwie davon. Doch, das ist so. Überall fällt es um, treiben Häuser und Berge davon, hier in Frankfurt sind immer nur die Ausläufer zu merken. Und so ist es ja auch. Das ich überhaupt mitbekomme, daß Emma da ist, habe ich Frau Nachbarin zu verdanken. Es scheppert überall, hat geklirrt… Frau hat wieder Haus und Hof offen gelassen. Das juckt die net. Da schlagen die Türen zu, können aber nicht zugehen, weil das Türschloß rumgedreht wurde – wahrscheinlich für die geistigen Wandelgänge im Haus. Und so scheppert das da alles munter vor sich hin. Muß ich gleich mal schauen, wo es geklirrt hat.
Was bin ich froh, daß ich diesem Geschlecht gekündigt habe. Doch, ist so. Diese kurze Zeitspanne, wo die Weiber in meinem Dasein auftauchen, die reicht mir. Nicht auszumalen, sowas wäre länger in meinem Leben zugegen. Könnte ich einpacken, ein Loch schaufeln, mich reinlegen. Feierabend.
Widerspruch zwecklos.
Euch allen ein schönes Wochenende.
Verfaßt unter…
Zeit: knapp 1 Std.
Getränke: Kaffee
Verzehr: kleine Prinzenrolle
Musik: Groove Garden #1
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Widerspruch: Mutter gekündigt?
Schon mit 15, aber irgendwie.. naja, deswegen nur kurze Zeitspanne, bedeutet eine vitale Aufbaukur zwischen zwei kurzen Zeitspannen.
Wo treibst dich dann rum? Guten Morgen, Amstidammi