Als die Stuttgarter Christian und Thomas auf ihrer Schlandtour auch im Frankfurter Eck Station machten, kam modernste Technik zum Einsatz. So wie sich das die Denker des neuzeitlichen Internets ausdachten. Vernetzt, verpingt und immer zu erreichen. Und so nebenbei wurden auch drei Geocache-Verstecke ausgehoben, die auf dem Weg lagen. Einfache Geschichten, orten und suchen. Also keine Kettenaufgabe. Das alles mit dem Handy. Mein Handy kann nur telefonieren oder auf t-zone rumwuseln, aber wer rennt schon auf t-zone rum? Nur DAUs. …
Die nächste Handlung wird sein einen T-Shirtladen zu stürmen, nebenstehenden Text aufdrucken lassen und dann unter’s Volk. Das Ganze noch im Internet, nur mit klick, überall, und dann wissen die Leut’ was los ist. Ob im Puff oder bei den Musikanten – komm laß abhauen, geh’n mer weiter. In letzter Zeit häufen sich die Follower-Anfragen, vor allem im Internet. Die meisten akzeptieren ein nettes “hau ab”, aber es gibt auch welche die dann unbedingt wissen wollen: Warum? Darum. Der Verfall der Sitten, neulich das Thema auf 3sat, akzeptiert ein “nein” so ohne weiteres nicht mehr. Jeder meint er könnte über jeden und alles verfügen, es ist Pflicht alles abzusegnen, gegen die Norm sich zu weigern alles mit sich machen zu lassen. Ja wo sin mer denn daheim? Hallo? Geht’s gut? Mietet euch einen Callboy, drückt dem 100 €uro in die Hand, der followert dann – eine Stunde. Dann ist der Spaß vorbei. Aber immerhin eine Stunde – it’s fun.
Dies & Das zum Frühstück, aus der frohen Laune-Werkstatt Frankfurt am Main.




Anmerkungen