Frankfurter Rundschau
Es gibt ja Menschen, die selten außerhalb der eigenen vier Wänden ein gutes Haar an anderen lassen. So sitzen sie im Restaurant, knottern über jedes Salatblatt und zuhause sind sie nicht mal in der Lage eine Dose Ravioli zuzubereiten. Im Schwimmbad ziehen ständig sie über andere her und geben selbst ein Armutszeugnis ab, daß man am liebsten eine große Decke über sie stülpen will, um Welt diesen Anblick zu ersparen.
Es gibt Sätze über die man ganz lange sitzt, am Ende gar nicht nicht drüber hinwegkommt. So steht in der Frankfurter Rundschau vom letzten Samstag folgender Satz:
Eine gute Woche vor dem Knaller im DFB-Pokal gegen den Rivalen von der anderen Mainseite, Kickers Offenbach, plant der neue Trainer der FRankfurter Eintracht, Michael Skibbe, den Ernstfall.
Das ganze ist unter der Überschrift: Die Spreu trennt sich vom Weizen zu finden, auf Seite 26 im Sportteil.
Ist wem der Stolperstein schon aufgefallen, hat sich gar wer schon einen blauen Zeh eingefangen? Nein?
Karlheinz Kroke, seines Zeichens Geschäftsführer der Frankfurter Rundschau (FR), gab gestern in der FR zum besten: “Die Kooperation mit dem jungen Radiosender Bob ist ein weiterer konsequenter Schritt zum Medien- und Dienstleistungsunternehmen. Die Kooperation stärkt die Medienmarke FR.”
PAUSE
Um des Wohnzimmers Frieden willen, kriechen die eingesetzten Regulierer (Admins/Betreuer) noch einem ins Postfach hinterher. Das ist so mein Eindruck von fr.stadtmenschen.de, betreut von der Redaktion der Frankfurter Rundschau. Und das mit der Couch in ihrem Wohnzimmer trifft auch zu. Als User ist man ja nicht mündig, nicht fähig überhaupt Entscheidungen zu fällen, bißchen depp sowieso, sonst würde man da ja nicht sitzen. Ich als WordPress-Blogger, mit eigenem werbefreien Webspace, bin das sowieso.
Wächterpreis 2009
Anfürisch müßte man den Südbahnhof in Frankfurt anmieten, den dortigen Saal reservieren und die Online-Redaktion der Frankfurter Rundschau zu einem Informationsabend einladen. Weit hätten sie es zum Forum nicht, liegt doch der Südbahnhof in Spuckweite zur Textorstraße, dem Sitz der Frankfurter Rundschau. Das Thema des Informationsabend wäre: Was ist ein Blog?
Generation Internet
“Das Netz dein Freund und Helfer”
Morgens Nachrichten lesen, tagsüber online an Studienarbeiten basteln, abends chatten – ein Tag im Leben der neuen Generation.
Da schreibt wieder wer, für den das alles recht neu ist bzw. erst besteht, seit das Web 2.0 existiert. Das ist wieder hausgemachter Blödsinn. Vor 10 Jahren war das nicht anders. Der Rechner lief und läuft auch heute den ganzen Tag, immer mit einem Fühler nach draußen.




Anmerkungen