Herbst
Auf dem Feldberg im Taunus der erste Schnee, im tiefen Tal, genau genommen in der Rhein-Main-Ebene, Regenwetter mit frosteligen Winden. Eben Scmuddelwetter³. Und so ein Wetter hat es ja in sich, nicht weil es naß von oben kommt, sich auf den glatt rasierten Fortbewegungsmitteln kleine Pustelchen einstellen, ein Zeichen dafür, daß es frostelig an den Beinen ist, sondern weil die Begleiterscheinungen eines solchen Wetters höchst gefährlich sind. Den Blick dafür gewinnt man, wenn man sich als Betthupferl Final Destination in der Nacht anschaut, tagsdarauf durch die Straßen läuft.
Heute Nachmittag war eine schöne Gelegenheit “Herbstimpessionen” aus unserer Ecke einzufangen.
Die Umstellung von Sommer auf Winter dauert bei mir noch an. Wenn am kommenden Wochenende die Zeit ebenfalls umgestellt wird – eine Stunde zurück – dann haben wir jetzt gerade zum Beginn des Texteintrages halb acht und abends um fünf fängt es an zu dunkeln. Um 18′00 Uhr ist dann ganz dunkel. Winter und ganz früh dunkel das steckt man nicht so einfach weg.
Die Geschichte mit dem Herbst ist wieder ein wenig verwirrend. Der kalendarische Herbstanfang ist dieses Jahr am 22. September, ein Dienstag. Der meteorologische Herbst ist schon präsent.
Das es Herbst ist, merkt man unter anderem auch daran, daß sie wieder da ist… die Umwelttruppe “Laubfänger”, die für freie Bürgersteige zuständig ist und den gefallenen Blättern zu Leibe rückt. Der Kampf hat begonnen…
Die Blätter fallen. Nun nicht mehr vereinzelt, sondern schon körbeweise. Heute weggekehrt, morgen das dreifache wieder vorgefunden. Und deswegen warten ja die befehlsgebenden Stellen, bevor sie den Kehrbefehl geben, damit es sich auch richtig lohnt.




Anmerkungen