Jugendliche
Sie sind elf, zwölf Jahre alt und haben bereits andere Kinder vergewaltigt. Wie es dazu kommen konnte, erklärt hr-Redakteurin Anna Schilling im Gespräch mit hr-online. Sie hat eine Intensivgruppe junger Sexualtäter besucht. (Link hr)
Das Ganze gibt es auch als fimlisches Dokument, aber, wie für die Öffentlich Rechtlichen üblich, zu einer Uhrzeit, wo man sich fragt: Warum senden die diese Dokumentation überhaupt?
Vor ein paar Tagen, bei der Vorstellung meiner neuen Errungenschaft, stellte ich die Frage in den Raum, was für Filmchen man mit der Technik im Handy drehen kann. Beiläufig wurden die “Körperwelten” angemerkt, die eine Möglichkeit wären. Gestern in der Rundschau ein zweiseitiger (!) Artikel. Im Mittelpunkt Schüler/Jugendliche, die sich selbstgedrehte Pornofilmchen zuschicken. Die Rundschau eröffnet den Artikel wie folgt: Einst spielten Pubertierende Flaschendrehen, dann Strip-Poker. Heute schicken sie von sich einander Sexfilmchen zu. Muß man Teenies schützen – auch vor eigenen Fehlern?
Die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen ist erheblich angestiegen, so eine Meldung dieser Tage. Im Nachsatz: Die “Qualität” dieser auch. Mal so eben mehr als zwei Sätze miteinander austauschen ist nicht, und ein Schweizer Offiziersmesser tut es da für den dritten Satz schon lange nicht mehr.
… verschenkt Pro7. Quasi eine Gute-Nacht-Geschichte, denn wenn die Leute zu Bett gehen, fängt ProSieben an zu erzählen. Schöner Groove, Frau im Weichzeichner und nun weiß ich nicht weiter.
Die SPD hat sich im Norden getroffen und irgendwer kam auf die Idee eine Abhandlung von „Die Reise nach Jerusalem“ zu spielen. Wahrscheinlich Frau Nahles, weil der gewichtige Pfälzer SPD-Chef aus Prinzip zwei Stühle in Anspruch nimmt. Frau Nahles steht auf, hält eine Rede vor allen Freunden und Genossen, derweil der Stuhl frei wird auf dem sie saß – Frau Nahles sitzt immer links – und alle rücken plötzlich nach Links. Das verkaufen sie nun der Welt als Linksruck.
… Müllers Kuh, Müllers Esel der bist du. Kindermund tut Wahrheit kund. Ich weiß nun nicht, ob Kinder heute noch solche Reime auf den Weg mitbekommen um die Hatz IV-Hürde erfolgreich zu nehmen – 27 Jahr Anlauf müßten eigentlich reichen, falls die soziale Hängematte Student nicht vorher pleite geht, was ja eine volkswirtschaftliche Bankrotterklärung der Kultusministerien wäre, wenn sie es nicht schon ist. Jedenfalls „Esel“ wollte bei uns niemand sein, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die seinerzeit dem Ruf des großen Geldes gefolgt sind, statt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“




Anmerkungen