Unternehmen: Sauberer Wald!


Losgezogen bin ich heute, um ein Bildchen von einem Wahlplakat zu machen, wo es um 6,3 km Radweg geht. Der Spruch den wer drunter geschrieben hat, ist einfach zu schön, um ihn nicht festzuhalten. Aber dann sind diese 6,3 km Radweg unter der Regentschaft von Fürst Roland unwichtig geworden. Es war schönes Wetter, Wind pfiff, Regenwolken am Himmel, wenig Volk unterwegs, bedeutet: hast den Wald fast für dich. Keine lärmenden Nordic-Aktivisten, auch nur wenige Jogger, die sich so schnaufend unterhalten, daß Frau Amsel aus dem Geäst fällt…

Burchrain




Die Lufthansa beim Weiherzählenlandeanflug fotografiert (techn. Daten in der EXIF-Abteilung), hernach kam wer anderes, nur viel höher - war ein Ausländer, der kennt sich eben aus, den 2-Minuten-Takt am Himmel festgehalten (ein Flieger über mir, der andere schon in Sichtweite…), weitergelaufen, am Maunzenweiher vorbei, schauen ob wer wieder wildert (Förster war aber da), dann unter die Autobahnbrücke hindurch Richtung Naturdenkmal.


Tümpel Burchrain

Und nun das, was ich hier [link: Plattfuß] schon erwähnte, aber diese Sauerei noch zugenommen hat, obwohl man mir sagte, man schaut sich das mal an…

Tümpel Burchrain

Buchrain

Naturdenkmal Burchrain

Naturdenkmal Burchrain

Naturdenkmal Burchrain

Tümpel Burchrain

Am Montag stehe ich in Offenbach auf der Matte. Sollte man mich wieder mit Floskeln und Blubbersprechblasen abspeisen wollen, verweise ich auf den Hundekothaufen der im Park den Offenbacher Hundehalter 50 €uro kostet und das Ganze geht an die Frankfurter Rundschau (Region OF) oder Offenbach Post. Sollte dies auch nicht fruchten, wird Strafanzeige gestellt. Der letzte Schritt ist die Bloßstellung der pseudoschwulen Parkplatzflickschuster (das andere Wort will ich hier nicht benutzen). Das geht hin bis zur Veröffentlichung von Bilder und Autonummern irgendwo im nirgendwo, für alle aber ersichtlich - Google macht das schon. Und es wird scharf geschossen. Schluß mit lustig.


Aufgrund der Stinkesauerkeit des Autors entfällt das, was am Schluß sonst gelistet wird.


[Nachtrag 21.01.2008]
Mein Vorhaben, diese Geschichte dem Umweltamt-OF vorzutragen, schlug fehl, da das Amt nur von 9′00h - 12′00h geöffnet hat, außer mittwochs, da hat es geschlossen. Ich war 20 Minuten zu spät. Die Zeit muß man ja sinnvoll nutzen, so dachte ich, gehst mal zu den “Grünen”, nachfragen, was man machen kann, daß Wald Wald wieder wird und falls das Amt nur müde gähnt. Im Büro von Bündnis 90/Die Grünen empfang mich Frau von Salzen. Und die gute Frau hat gemeint, im Umweltamt wäre ich sowieso falsch gewesen. Sie hat mir das auch erklärt, wie die Wege der Ämter sind, aber wie das so ist, viele Treppen, wieder vergessen. Jedenfalls hat sie sich der Sache angenommen, alle Bilder und die “Fundus Relictus” entgegengenommen, auf die Aktion “Sauberes Offenbach” verwiesen und sie gibt mir Bescheid. Sie nimmt an nächste Woche kann sie mir schon erzählen, wie die Sache anläuft. Eine Einladung habe ich auch bekommen. Irgendwas mit Umwelt-AK, werde ich ja dann sehen was das ist.

[Nachtrag 26.02.2008]
Bisher hat sich nichts getan. Letzte Woche war Frau von Salzen im Urlaub, ihre Kollegin hatte keinen Einblick in den Vorgang, als ich Dienstag vorbeischaute. Gestern angerufen - 12′27h - war niemand da, deswegen mein Sprüchlein auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Bisher kein Rückruf. Diese Woche warte ich noch, nächste Woche werde ich nochmal vor Ort vorstellig werden. Die Einladung steht auch noch aus… Und wenn “Grün” der Umwelt zuliebe nicht zu Potte kommt, muß ich mir was anderes einfallen lassen.

Plakat[Nachtrag 17.04.2008]
Heute war ich wieder im Büro von Bündnis 90/Die Grünen bei Frau von Salzen vorstellig geworden. Auf die Zeit hingewiesen, kein Anruf, keine Einladung und erwähnt, daß das Naturdenkmal weiter vor sich hingammelt - der Umwelt zuliebe. Ein guter Diplomat wäre ich bestimmt nicht geworden. Sie hat mich dann ins Dezernat IV geschickt. Dort war Frau Müller und ihr habe ich alles noch einmal vorgetragen und auf Frau von Salzen verwiesen, die gesagt hat, daß alle Unterlagen hier vorliegen sollten zwecks Weiterbearbeitung. Obendrein erwähnt, daß ein Hündeknödel dem Offenbacher Hundehalter 50 €uro kostet, wird er mit seinem Hund erwischt. Beim Naturdenkmal kann Offenbach sich finanziell gesund stoßen. Auch Frau Müller erkärt, daß ich helfe, aber nicht alleine. Somit weiß sie, ich aus dem Blickfeld, Vorgang zu den Akten, ist nicht. War sehr nett, die Frau Müller und richtig entsetzt über den Vorgang. Kinder laufen über die Brücke sitzen dann im schwulen Dreckshaufen… :[

In vier Wochen soll ich noch einmal vorbeischauen, sollte sich bis dahin nichts getan haben.

[Nachtrag 02.06.2008]
Offizielles Schreiben an die Frankfurter Rundschau z.Hd. Herrn Bronski

Tags: Bronski, Fürst Roland, Frankfurt, Frankfurter Rundschau, Offenbach, schwul, Sex, Umwelt, Wald

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