APEv2


APEv2Gestern war ich noch mit einem anderem Phänomen beschäftigt. Davon handelt dieser Beitrag, nicht das Welt denkt, ich sitze den ganzen Tag daher und überlege wer denn für die nicht vorhandene hessische Milchrevolution in Frage kommen würde. Und das Ganze fing vorgestern an, als ich Groove Garden #11 angehen wollte. Das “wollte” erzählt, daß daraus nichts wurde, weil eine seltsamme Zeichenzusammenstellung der Tat einhalt gebat - so wie auf dem Bild zu sehen ist. Aber nicht nur eine Zeile, sondern alles was die Abteilung “…in my bag” betraf. Ein Haus weiter sah es anders aus, die kleine Kiste “Oldies but Goldies” war davon nicht betroffen. Seltsam, stand ich da mit meinem Talent, die #11 mußte warten. Vor etwa drei Monaten war das Phänomen noch nicht, als die #10 ferig gestylt beiseite gelegt worden ist.

Copernic Desktop Search nehme ich um zu checken, daß kein Track in dieser Serie doppelt vorkommt. Ganz hinten in der V-Tec liegt der Arbeitsordner mit (noch) 1,5 GByte an Musikdateien (281), die darauf warten verteilt zu werden. Dazu wird der ganz kleine foobar2000 angeworfen (Ur-Version ohne Schnickschnack) und dann wandern die Dateien da rein. Anschließend wird geschoben, gedrückt und gemacht, damit auch eine “Welle” entsteht, eine Arbeitsweise die ich von Klaus beigebracht bekommen habe. Das ist hohe Berliner Schule-Mathematik, schwer zu erklären, man hat’s oder man hat’s nicht. Viele haben’s nicht. ;) Und dann fing die Troublemaker-Geschichte an…

Erste Sucheingabe ergab als Ergebnis nur solche seltsamen Buchstabenfolgen. Damit kann man nicht arbeiten. Nun könnte ich ja mit dem V13-foobar2000 alles umgehen, der läuft auch paralell zu dem Ur-foobar der arbeiten muß. Ich könnte aber auch mit Firefox, der noch mein Standardbrowser ist, diese Groove Garden-Seite immer abfragen. Aber bitte, das mag als Notlösung herhalten… Irgendwas ist kaputt und muß wieder gerichtet werden.
Habe ich erst gedacht, vielleicht fehlt ein Font… es hat aber keiner gefehlt. Dann habe ich festgestellt, Copernic Desktop Search ist mittlerweile bei Version 3 angekommen. Ein Update gemacht, Werbung bekommen (ständige Aufforderung auf die Pro-Version im Vorschau-Feld, hatte ich vorher nicht), aber immer noch gleiches Phänomen. Version 3 deinstalliert, Version 2.3 gefunden, aufgespielt (hat auch diese Werbung) und nun festgestellt, die “Oldies” nebenan sind nicht davon betroffen, die auch nicht von foobar ständig getagt werden (playcount, erstes Mal gespielt, wann zum letzten Mal gespielt). Die Oldies, wenn sie denn mal angeworfen werden, sind nicht in der Library verankert, weswegen foobar da nichts anrührt. Da es nur die mp3-Dateien der Library betraf, muß es an den Innereien dieser Dateien liegen, an dem, was in die Dateien reingeschrieben wird. Jetzt habe ich überlegt, was habe ich in den letzten Monaten, was die Musik betrifft, verändert.

1. Ich bin gewechselt von Winamp auf foobar2000.
2. Mp3tag neue Version.

Foobar schreibt in die Dateien beim abspielen rein, Winamp nicht, und mit Mp3tag arbeite ich immer noch, obwohl ich nun nicht müßte, da foobar2000 dies locker auch bewältigt - Gewohnheitssache. Jetzt habe ich mir die Einstellungen der Programme angeschaut und sowohl Mp3tag als auch Foobar2000 schreiben neben den ID3-Tags auch APEv2-Tags. Nun weiß ich, daß Mp3tag schon immer APE-Tags zu den ID3-Tags schrieb, es da bisher keinen Schluckauf gab. Ich habe mich auch nie sonderlich darum gekümmert, was das eine und das andere bewirkt.

Nun habe ich mir einen Ordner aus der Library vorgeknöpft und die Tracks neu schreiben lassen - APEv2 ausgenipst, darf nicht geschrieben werden. Und siehe da, Copernic listet nun wieder alles lesbar auf. Schön… also, alle Dateien der Library neu getagt. Und da ich der Sohn eines urdeutschen Beamten bin, muß natürlich die USB-Festplatte, die das Backup der Library bunkert, miteinbezogen werden. Alle Dateien rübergeschickt, überschreiben lassen. Auf einmal kamen Meldungen, dies fing bei Pickadelic an, ging über Pink Floyd… -: Datei kann nicht beschrieben werden, entweder kaputt oder existiert nicht. Toll. Mir das angeschaut… fünf Ordner waren davon betroffen.
Mein Nachbar hat mir aber mal erzählt, die USB-Geschichten nie einfach ausknipsen, sondern immer über den Windows-Dienst “Hardware sicher entfernen” abdocken lassen. Und wie das so ist, wahrscheinlich dockt Windwos beim runterfahren/Neustart diese USB-Dinge selbst nicht sauber ab. Anders kann ich mir das nicht zusammenreimen. Vielleicht funktioniert das dann auch so nicht, wenn man ein Image direkt auf die USB-Festplatte schreiben läßt, ohne das Windows hochfährt (TrueImage). Vielleicht geht dann dabei was kaputt, weil so alt ist die USB-Festplatte nun nicht und an Laufzeit ist sie nicht mal über Offenbach hinausgekommen… Werde ich das nun nicht mehr machen, nur im alleräußersten Notfall.

Solche Probleme haben die Milchbauern in Bayern nun nicht und wem ich letztendlich den schwarzen Peter zuschieben darf, ist noch nicht raus. Wahrscheinlich bleibt er bei mir, denn ich muß ja alles im Auge behalten, die anderen sind ja immer fein raus: Für etwagige Schäden sind wir nicht verantwortlich.

Und so ganz nebenbei die Koloboks für Sandra und andere hergerichtet - ich bin also irgendwie noch belastbar, von den Stadtmenschen.de-Geschichten abgesehen. Also, da kriege ich nix verwertbares für die FR auf die Reihe. Kann ich mich abmühen wie ich will - des get nix, wird nix.


Verfaßt unter…
Zeit: knapp 1 1/2 Std.
Getränke: Kaffee
Verzehr: —
Musik: V.A. - Backlash - The Recycle Or Die Compilation :|: V.A. - Backroom Beats 2

Nachtrag: 19.09.2008
Was ich nun noch festgestellt habe, wenn ein Album mit Püntchen oder einem Ausrufezeichen anfängt, verursacht dies in Copernic ebenfalls solche seltsamen Zeichen (Bsp.: .. .after hours).

Nachtrag: 22.09.2008
Jetzt habe ich mit ReplayGain in foobar die Alben-Lautstärke angepaßt, und was ist wieder in Copernic zu sehen? Die Hieroglyphen. Lösung: Keine Musik mehr suchen ^^

Tags: Copernic, Desktop, foobar, foobar2000, mp3, USB

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