Windows Verwaltung

Ein Blick ins Logbuch

Was ihr auf dem Bild seht, sind die Eintragungen die mufin im Logbuch hinterlassen hat. Es ist kein erfreuliches Ergebnis was das Auge da erspäht. Und der heutige Blick in das Buch der Bücher auf dem Windowssystem: Es ist wieder Ruhe eingekehrt. Keine besonderen Vorkommnisse.

Man sollte sowieso, unabhängig von irgendwelchen Zicken im System/der Programme, hin und wieder dort einen Blick hineinwerfen. So kann man manchmal das Ungemach ausmachen, bevor alles zusammenbricht. Das habe ich von meinem Nachbar übernommen. Bevor man bei ihm was vom Pferd erzählen kann “Ich habe nix gemacht”, schaut er sich sie Eintragungen im Logbuch des Systems an. “Na, hast wieder Icons ausgetauscht?” Erwischt.

Ein wenig übertrieben, aber so ungefähr läuft das dann. Das Logbuch findet ihr übrigens über Systemsteuerung -> Verwaltung -> Ereignisanzeige. Und so ein Ereignisfeld kann viel erzählen, manchmal aber auch nicht. Wenn im System-Logbuch beim Explorer ein rot markierter Eintrag vorhanden ist, dann kommt man selten auf Anhieb weit. Dann steht vielleicht:

Fehlgeschlagene Anwendung explorer.exe, Version 6.0.2900.5512, fehlgeschlagenes Modul unknown, Version 0.0.0.0, Fehleradresse 0×030f40d3.

Über einen weiteren Hinweis kommt dann zum Vorschein, daß faultrep.dll umgefallen ist, eine dll von Microsoft. Passiert das öfters – der Explorer verabschiedet sich dann – sollte man der Sache auf den Grund gehen und die dafür geeigneten Foren aufsuchen oder meinen Nachbar kontaktieren. In diesem Fall ist der Eintrag vom 19.11.2009 20:55:33 Uhr und nicht wieder aufgetaucht. Da braucht man nun nicht nachträglich anzufangen, da geht dann mehr kaputt ;-)

In der erwähnten Zeit, wo ich mich mit mufin beschäftigte, tauchen in Kolonnen in der Abteilung “Anwendungen” folgenden Einträgen auf:

Der Serverdienst konnte nicht geöffnet werden. Die Server-Leistungsinformationen werden nicht zurückgegeben. Der zurückgegebene Fehlercode befindet sich in DWORD 0.

Der letzte Eintrag dieser Art am 19.12.2009 um 17:39:52 Uhr. Mufin wurde danach entfernt. Und weil man nun gar nichts nehr davon sehen will, nicht mal das Wort MAGIX und FABS.exe etc.pp,, beginnt das große Reinemanchen auf dem System. Dieser Eintrag im Logbuch “System”, ist die Geschichte mit dem Systemdienst FABS.exe

Der Dienst “FABS – Helping agent for MAGIX media database” wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet:
Das System kann den angegebenen Pfad nicht finden.

Diese Geschichte bekommt man nur über die Windows-Registry weg. Der Dienst wird nicht von MAGIX entfernt. Diese Meldung würde auch nicht auftauchen, würde man die Reste der mufin-Installation im Ordner “Anwendungsdaten”, der im Urzustand versteckt ist, belassen. Der Dienst läuft dann immer mit, ob mufin installiert ist, oder nicht. Und in Zeiten der großen Lauschdienste – trau schau wem -, weg mit. Und da man diesen Dienst selbst nicht abschalten, weder auf “manuell” noch auf “disable” stellen kann, ist das erst recht ein Grund alles rauszuwerfen, was da von MAGIX sich eingenistet hat. Würde der mufin Player mit Internet so funktionieren, wie mufin MusicFinder auf der Festpaltte, würde ich das in Kauf nehmen. Aber in dieser Form stecke ich den mufin Player locker in die Tasche. Den Rest erledigt foobar2000 nebenbei, mit 25% der Ressourcen die der mufin Player benötigt. Den Raumklang von mufin in der Pro-Version liefert für den Fall meine Soundkarte, nur für den Fall, falls das Argument nun angewackelt kommt, daß foobar keinen Raumklang mitbringt. Von daher brauche ich nicht mufin. Andere brauchen ihn oder wollen ihn auch. Wenn sie damit glücklich werden, hat mufin seinen Zweck dort erfüllt. Im Bunker muß er eben sich mehr anstrengen, um akzeptiert zu werden.

*Logbuch schließt*

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