Schwergewichte

Das tolle an neuen Computern ist, sie sind in der Lage die gängigen Arbeiten am PC zu bewältigen – bis zum nächsten größeren Update der Programme.

Mozillas Donnervogel – da donnert ja nun nix mehr – ist ein gutes Beispiel dafür, wie schwerfällig so manches Vögelchen im Laufe der Zeit wird. Ich wollte meinem Nachbar eine Mail schreiben, Adressbuch auf, hat sich Thunderbird an erster Stelle ausgebreitet, noch vor Firefox. Das ist ganz schön heftig für so ein bißchen Mail schreiben. Wo soll das hingehen, will ich wie vor 10 Jahren damit Weltpost händeln, Promotion, News etc.pp rausschicken? Das ist alles noch ohne Kalender, mit Terminhändling. Da schaut man, schaut noch mal, bietet sich ganz dezent Opera an, geöffnet mit der Arbeitsfläche “Mail schreiben”. Da läuft noch Unite nebenbei, und statt in Thunderbird die Links in Mails intern mit einer Erweiterung aufzurufen, braucht es dafür in Opera nichts. Rechnet man nun beide Mozilla-Produkte zusammen… ich brauche einen neuen PC im nächsten Jahr, nur damit Mozillas Vorzeigeprodukte laufen. Rechnen wir mal weiter: Miranda hat vier Protokolle beim Start am laufen, 1 MSN, 2x Jabber, 1x ICQ… das sind schon 100 MByte mindestens bei den Originalen, die sich da im RAM ausbreiten. foobar2000 ist hier mit MilkDrop am laufen, ohne MilkDrop sind es 11 MByte im RAM. iTunes/Winamp… na, was verbrauchen die? So schwindet der RAM dahin. Und genannte Programme sind Dinge, die immer laufen. Und nun fange ich an Bilder zu bearbeiten… oder gedenke mufin mit einer Zusammenstellung zu beauftragen, vielleicht noch Open Office dazu… und tschüß.

Natürlich darf man nicht in Sachen Thunderbird bei Thunder im Forum damit ankommen, denn dann gibt’s Haue. Das ist so in diesen speziellen Foren, wo die rosarote Brille zur Standardausrüstung gehört. Auf neutralen Boden, wie bei heise, kann man dann erlesen, welche Fahne wer wo und wie weit trägt: Stichwort: Firefox. In Sachen Thunderbird liest sich der c’t-Artikel bei heise wie folgt:

Der Mozilla-Mailer Thunderbird 2 war in die Jahre gekommen. Version 3 des Clients überzeugt nun mit mehr Performance, neuen Suchfunktionen, Tab-Ordnung und vielen kleinen Verbesserungen. Der Umstieg lohnt sich.

Und was sagt Welt? Wer hat der kann auswählen.

Wenn erst die Extensions auf TB 3 angepaßt sind, dürfte es erst richtig losgehen. 100 MByte im RAM sind dann nix, wie das Doppelte auf der Festplatte – für ein bißchen Post (TB 2 = 108 MByte/TB 3 = 205 MByte) .

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