Opera Unite - 3-2-1-Deins.
Opera Unite ist eine neue Möglichkeit, Daten direkt zwischen Computern über das Internet zu teilen, zu verbinden und gemeinsam zu benutzen.

Seit der Seniorenclub von DE-Welt im Internet herumrennt, ist so einem der rechte Spaß an der Geschichte namens Internet vergangen. Es gibt ja Grüppchen in diesem Seniorenclub, die kriegen schon Schluckauf, wenn man nur einen Internetanschluß hat. Da will man nur seine Post holen, schon heißt es man hört Radio, schaut fern, gehört zu den Nassauern, will alles umsonst haben und überhaupt. Deswegen ersinnt der Seniorenclub gar merkwürdige Dinge.

Aber wo der Seniorenclub ist, sind die Anderen, die ganz Netten, nie weit. Und wenn eine Plattform trocken gelegt wird, der Seniorenclub sich feiert, ist man längst woanders, in gar ganz dunklen Ecken des Internets unterwegs. Dunkel wird es nun nicht, dafür ist Opera zu bekannt und der einzige Lichtblick Europas auf der internationalen Internetbühne. Und mit der Version 10.10 ist das was feines hinzugekommen, was auch funktioniert, schnell und unkompliziert ist: Opera Unite.

Opera Unite ist quasi ein Server, also so etwas, womit ihr hier und überall mit eurem Browser Daten abruft, Seiten lesen und Bilder betrachten könnt – Filmchen auch. Und dieser Server steht im Büro, Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer, eben dort wo der PC steht. Und wenn man mit Opera und Unite online ist, dann kann Welt diesen Server aufsuchen, sofern die Adresse bekannt ist. Will man nicht, daß jeder dort anklopft, kann man mit einem Paßwort die Geschichte nur für die erlesene Clique zugänglich machen. Es gibt vorgefertigte Applications für Musik, Daten, Bilder. Auch ein Messenger ist dabei, der allerdings nur auf die Opera-Community zugreift.

Als erstes habe ich die Media-Abteilung ausprobiert, den aktuellen Groove Garden Richtung Welt gebeamt. Damit kann man sich die Lounge ins Haus holen und Sony ist nur noch am kotzen. *gg* Das Streaming-Modul funktioniert auch, ist allerdings nicht so prickelnd zum anschauen. Aber hier zählt ja der Rechtsklick.
Mit dem File Sharing gibt es dann foobar2000 (2009) komplett, auspacken, Media-Pfad eingeben und fertig. Bilder habe ich keine.., weswegen dieses Modul vorerst nun nicht zum Einsatz kommt. Will man nun etwas ändern, muß man das über die Sidebar in dem entsprechenden Modul vornehmen. Man kann auch mehrere Module der gleichen Sorte laden. Löscht man das Modul, wird es stumm in der Leitung. Opera hat da eine Geschichte der Welt gereicht, die total easy funktioniert. Das aufwendigste an Opera Unite ist die Anmeldung. Nick – e-Mail – Passwort – fertig. Den netten Avatar gibt es aber nur über My Opera. ;-)

Entwickler können eigene Apps für Opera Unite erstellen, der Gemeinde zur Verfügung stellen. Opera behält sich aber eine Überprüfung der bereitgestellten Apps vor, damit ein gewisser Level an Funktionalität gewährleistet werden kann. Der Punkt Sicherheit kann aber nicht endgültig beantwortet werden, denn wie bei Firefox die Extensions, WordPress die Plugins, sind es hier die netten Applications die hier und da Kopfweh verursachen, ein Loch ins Deck reißen können. Ob und wie dann mit einem Leck umgegangen wird, wird man dann sehen.

Daß Opera überhaupt ein feiner Browser ist, Europas einzige Alternative zu Amerikas Browser-Armada, ist schon lange bekannt. Früher paßte er auf eine Diskette, heute liefert er einen Serverbetrieb gleich mit – ohne unter der Last zusammenzubrechen.
Die Zukunft beginnt heute…

Links: Opera
Deutsches Opera-Forum
Musik aus Groove Garden #22

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