Als ich seinerzeit „Glitch“ für Firefox entwickelte, war das eine recht angenehme Geschichte zwischen mir und Mozillas Browser. Durch die Erstellung eines sogenannten Testprofils kann man sich austoben, den Browser auf den Kopf stellen, durchschütteln, das juckt alles nicht, denn mit dem Klick auf das reguläre Profil war und ist die Welt dann wieder heile – vorrausgesetzt man fängt nicht an in den Ur-Dateien des Browsers Hand anzulegen (Bsp..: C:ProgrammeMozilla Firefox). Da hat so mancher dann die Nacht mit Fx verbracht, somit keine Sterne in Athen.

Für WordPress (WP) habe ich nun etwas Ähnliches gefunden. Hier und da bin ich schon über die Anmerkungen gestolpert, daß einige Leute WP daheim auf der Platte laufen lassen. Aber wie das so nun mal ist, liest sich kompliziert und: „Ach, geht auch so, Augen zu und durch“. Das bringen nun mal die Kürzel Apache/mySQL so mit sich. Beim Bummel durch das WordPress-Forum die unscheinbare Frage im Raum: Kennst du schon das blogshop » WordPress unter XAMPP installieren. Immer gugge, wißt ihr ja, ne?

Und das liest sich ja alles total einfach. Ja, wenn das so ist, ja, dann machen wir das doch auch. Die Tage mir das zip-Paket geangelt und heute zum Frühstück zw. zwei Tassen Kaffee XAMPP mit WordPress installiert. An diesem Text sitze ich schon länger, als an der Installation – sagt doch einiges aus, ne? (Anm.: wer das zip.-Päckchen nimmt, auspacken und xampp-control.exe anwerfen, dann den weiteren aufgeführten Anweisungen in der Anleitung folgen.)

Des ist leichter als wie Kinner machen, sagen wir hierzu in Frankfurt zu solch einfachen Dingen. Und nun eröffnen sich ja total neue Möglichkeiten. Da kann alles auseinanderfallen, ihr merkt davon nichts. Kein Datenbank-Error, weil der Herr S.i.T. wieder planlos am Code hämmert, wie neulich, als „Anmerkungen zu diesem Beitrag sind bis zum 7. 08. 2007 möglich“ als deutsches Schnipsel eingebaut wurde. Das „möglich“ mußte nach hinten, war aber vor dem Datum, somit total übles deutsch zu lesen gab. Und bis man dann die Stelle gefunden hat, daß kein Error die Folge ist… So etwas bleibt nun dem Besucher erspart. Und wegen einem Satz läßt man ja nicht das Rollo „z.Zt. außer Betrieb“ runter. Solche Geschichten, Plugins testen u.a., kann ich nun in der Werkstatt machen und wenn es fertig ist, hinaus ins Grüne verpflanzen.
Und wenn es mich zwickt, obendrein noch ein neues Thema basteln. Zu „Fallout 3“ die Bunkerwelt aufziehen sowohl ein Skin für Firefox als auch ein WP-Thema. Aber erst im Winter. Bei 30° setze ich mich nicht an den PC und fange unterm Dach an zu hämmern. ;)

XAMPP bietet sich auch für Einsteiger regelrecht an. Bevor man seinen Blog der Welt vorstellt, mit XAMPP alles durchackern. Einzig man checken sollte, ob die Apache-/My-Sql-Versionen identisch sind, nicht daß im virtuellen Raum nichts mehr geht, weil es dort Einschränkungen seitens des Provider gibt, die man auf der heimischen Festplatte nicht hat. Aber wenn das mal geklärt ist, kann man munter und ohne Schweißausbrüche loslegen. Egal ob man sich in die Materie von php einliest oder CSS-Schnipsel entziffert um aus schwarz ein goldisch Design zu machen, das ist wie Monopoly. Wenn nicht, muß man eben zurück auf „Los“ ohne Euros zu bekommen und weiter geht’s mit der nächsten Würfelrunde. Das Spiel ist ja deswegen noch nicht fertig. :)

Und das andere muß jeder selber wissen. Wer meint mit 20 YouTube-Videos als Content auf der Eingangsseite den Kultblog erstellt zu haben, mein Browser weiß zumindest was dann zu machen ist. Und wenn man denkt, alles mehr oder weniger aneinander zu klatschen, sowohl Bilder als auch den Buchstaben die Luft zum atmen nimmt, der hat etwas nicht verstanden. Diese hippige Eigenart trifft man auch in sogenannten Web-Designer-Kreisen. Da bleibt nur zu sagen: Die kochen alle nur mit Wasser und je nach Koch, kommt was bei rum oder nicht. Und dann können sie noch so viel erzählen, wer mit de-Daten um sich wirft, aber nicht mal die Menüs in DE vorzeigt, hat schon verloren. Der Rest kann dann auch nicht so golden sein, wie herausposaunt und wenn sie 100x von einem CSS-Neustart erzählen. Klein anfangen und den Weinkeller erst einmal schick machen. Man stelle sich mal vor, der Herr A.T., der für die Eindeutschung des Firefox-Browser hierzulande zuständig ist, würde so eine schlampige Arbeit abliefern.

Ja ich weiß. Ich gehöre zu den kleinkarierten Erbsenzählern. Bin eben alte Schule – wenn dann richtig oder gar nicht.

Vergessen sollte man beim Erstellen der Seite auf dem Homeserver auch nicht, daß da im Web alles ein wenig langsamer ist und seine Zeit braucht. Ein Bild mit den technischen Daten „1024×768 und 3 MByte“ ist auf der Platte schnell gezeigt, da oben im virtuellen Raum als Thumbnail verpflanzt kostet nicht nur Zeit, obendrein laufen die Leute vielleicht ganz schnell weg. Wenn man dieses Spiel mit fünf Bildern auf der Eingangsseite macht, den Content sich erbuckelt, dann darf man sich auch nicht wundern…

Ein Design stampft niemand der damit nicht beruflich bewandert ist, aus dem Boden. Ideen kommen mit der Zeit und gut Ding braucht Weile. Diese Seite ist auch nicht von heute auf morgen entstanden. Aber planlos zu schubsen bringt auch nicht viel. Ein Konzept sich vorab zu erarbeiten ist deswegen nicht verkehrt. Stellt euch die Fragen aller Fragen – was will ich, wen will ich erreichen, wen und was will ich präsentieren, Assoziationen ausnutzen, aber nicht im umgekehrten Sinne dann einstampfen. Beispiel „Nebelwelten”. Mit Gabber, Trance, Gothic und Punk sind diese Nebelwelten nur ein sich schnell auflösendes ernüchterndes Gebilde.
Ich weiß… (der Rest steht oben ^^ )

Reisen bildet, schaut euch andere Weblogs an, notiert euch was euch gut gefällt und dann geht ans Werk. Notfalls nachfragen, wenn man nicht weiß, wie es geht. Das WordPress-Forum ist dafür prima geeignet. Kein Meister ist vom Himmel gefallen, aber mit XAMPP fällt zumindest dann der Blog nicht dem Besucher vor die sinnbildlichen Füße, wenn man ruft: “Ich bin hier”.

In diesem Sinne und Good Look, wie es früher aus des Mitstreiters Feder in solchen Fällen zu lesen gab.

Links: XAMPP || Installationsanleitung || WordPress

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2 Anmerkungen zu “WordPress unter XAMPP”

  1. Amsterdammer sagt:

    Sagen Se mal, Herr S.i.T., jibbet in WordPress auch sowat wie ‘ne Gastkommentar in PrintPress (engl: Zeitung)?
    Nächstes Wochenende hamma hier in Amstidammiland nämlich ein Mega Musik Ereignis, holländische Band, kennen in Deutschland nur Insiders wie der Herr S.i.T oder der Herr Nemo, sitzen we dann alle hier 24 Stunden anne Glotze und Höre und heulen, weil Karten für den AalPop sind alle, und Sonntag ist dann alles aus und vorbei mit lustig, for ever :.-(

    Würd’ Amstidammi gern was drüber schreiben, aber für sowas hat Amstidammi bislang nur sein Raubblog (mal auf Amstidammi klicken, da oben…) %-(

    Ahoy ! O:-)

  2. S.i.T. sagt:

    ;-) Ja sicher gibt’s das bei WordPress. Und außerdem was die Rundschau kann, können wir im WP-Land schon lange. Wer da alles so zu Wort kommt *abwinkt* Spaltenschinderei. Aber mich fragen’s nie. Die suchen sich die Befürworter aus, alles was die Stirn runzelt wird nicht gefragt.

    Und wie damals im Sternenlicht geschrieben… klar kannst. Mal bißchen Niveau hier reinbringen, denn wenn Rabenvogel kommt, nicht daß er dann aschfahl wird, ne? Müssen wir ihm dann Alan Parsons vorspielen, damit er wieder Rabenvogel wird.

    Hab schon dein Privatblog gesichtet :-D

    PS: Ich mache es dann fertig, klopf an deine Türe dann, da in deinem Blog :D

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