Die Teddybären aus Hessen

Die Teddybären der Aids-Hilfe
Seit 1999 machen die kleinen Bären auf die Arbeit der Aids-Hilfe Offenbach e.V. aufmerksam.

Der Volksmund erzählt sich, daß die Bärennummer wie folgt geht: Vor’m Loch liegen und brummen. Das laß ich mal so im Raumblog stehen und wechsle galant, charmant zu den Hauptdarstellern dieses Beitrages, nämlich zu den Bären der flauschig-kuscheligen Art, den Teddybären.

Der kleine Teddybär der Aids-Hilfe

Da gibt es die Bären mit der roten Schleife der Aids-Hilfe für sechs Euro. Hier in Offenbach sind sie am letzten Montag im Rathaus von Stadtrat Dr. Felix Schwenke präsentiert worden. Die Stadt Offenbach unterstützt in vielerlei Hinsicht die Arbeit der Aids-Hilfe Offenbach. Neben dem Präventionsangeboten vor Ort oder an den Veranstaltungen der Stadt Offenbach, bietet die Aids-Hilfe Offenbach Beratungen und Aids-Tests an. Damit jeder, unabhängig von seinem Status in der Gesellschaft, dort anklopfen kann um sich beraten zu lassen, ist u.a. der Teddybär ins Leben gerufen worden. Zum einen als kleine Spende und zum anderen ist er ein liebes Zeichen der Solidarität. Darüber hinaus erinnert er, daß viele helfende Hände den Betroffenen ein lebenswertes Leben ermöglichen.
Dank intensiver Forschung und viel Aufklärungsarbeit muß heute niemand mehr an Aids sterben. Nach den vielen Toten in der Anfangszeit, ist Aids heute therapierbar, aber immer noch nicht heilbar. „Ich bin unter der Nachweisgrenze“ so hört man es hier und da, was indirekt die Botschaft ist, daß man niemanden anstecken und quasi ohne Gummi (Kondom) sich durch die einschlägigen Örtlichkeiten durchfechten kann (Bareback-Partys). Und das ist absoluter Blödsinn – ohne Worte. Im Infektiologikum Frankfurt erzählen sie eine andere Geschichte. Und die müssen es ja wissen.

Weiterführender Link:
Landesverband Aids-Hilfe Hessen e.V.

Hinweis:

Seit 1988 wird an jedem 01. Dezember der Welt Aids Tag begangen.
Aus diesem Anlaß laden wir am Vorabend zum 20. Mal gemeinsam mit der Aids Hilfe Offenbach zu einem Gottesdienst um 19:00 Uhr in die Stadtkirche ein.
Pfarrer Bundschuh


Der Frankfurter Bembel-Bär

Bembel-Bär von Steiff
Die No.2 von 1500 Steiff Bembel-Bären

Ein anderer liebenswerter Teddy steht in einem Kaufhaus auf der Zeil (ich glaube Karstadt). Mit sechs Euro in der Hand wird man beim Personal allerdings nur ein müdes Lächeln zu sehen bekommen: „Das reicht aber nicht mein lieber Junge.“ Ein Hinweis, der einem das ganze Leben begleitet, seit Zauberbonbons nicht mehr für ein Pfennig zu haben sind.

159 Euro kostet der blonde, 26 cm große Äppelwoi Teddy von Steiff. Ist allerdings auf 1500 Exemplare limitiert und – jetzt kommt’s – er hat ein Knopf im Ohr, als Beigabe ein Bembel in der Hand. Gut Stöffsche gibt’s dann in Sachsenhausen, Schwanheim oder auch im Schwan unterhalb vorm Lohrberg.

Aber liebes Steiff-Management, mir habbe doch die ganz Welt am Monitor, müsse mer denn unser Stöffsche so komisch schreiwe?

Apfelwein wird im Süd- und Mittelhessischen, im Frankfurterischen und in Unterfranken auch Ebbelwoi, Äbbelwoi, Ebbelwei oder Stöffsche genannt. (Wikipedia)

Gelle, beim nächsten Teddy beherzigen. Gut, ist nicht sooo tragisch, denn die Ausländer wisse des net, aber es ist so beschämend die arme Muttersprach‘ so in Frankfurt zu lesen. Aber gut, gibt ja auch Leut‘ die tragen mit geschwellter Brust das „iGude“ auf ihrem T-Shirt spazieren. *abwinkt* Des hätt’s beim Walter net gegebbe. ;-)

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