Die Symphonie im Herbst

Der Herbst gibt sich die Ehre
Der Buchrainweiher in Offenbach von seiner schönsten Seite

Die Symphonie des Herbstes
Nebel am Morgen, grau in grau der Tag. Einen Regenbogen werden wir auch heute trotz des Regens nicht zu Gesicht bekommen. Die alten Weiber haben den hessischen Landstrich verlassen, ziehen anderswo ihre Kreise. Sie haben sich wieder in diesem Jahr von ihrer besten Seite gezeigt. Aber auch mit einem tiefen Seufzer, und mag er noch so herzzerreißend sein, werden die Alten nicht zurückkommen. Auch wenn heute im Frankfurter Eck die Sonne die Wolkendecke nicht durchbrechen kann, sie wird kommen und dann lädt der Herbst mit seiner Symphonie zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.
Das Bild entstand am Buchrainweiher in Offenbach, nahe der Frankfurter Stadtgrenze (damit ist nicht die gleichnamige Haltestelle gemeint).

autumn from Ed Popham on Vimeo.

Lust auf ähnliche Artikel?

Der Mensch, der Müll und der Stadtwald Sowohl Offenbach als auch Frankfurt geben sich als grüne Stadt aus. Dem kann man zustimmen, läßt man gewisse Dinge weg und das Auge über die grüne Lunge beider Städte schweifen.
Der ausklingende Wiesenzauber Auch auf der Wiese hat der Herbst sich ausgebreitet. Vereinzelt sieht man noch die Goldrute oder das Weidenröschen stehen, allerdings schon arg mitgenommen. Hier wird das honigproduzierende Völkchen kaum noch fündig werden.
Ein Grenzgang im Februar Knöcheltief der Schnee noch letztes Jahr, heute hört man schon von weitem die Motorsägen. Ich kann mich nicht daran erinnern, so früh die Arbeiten auf einem Grenzgang im Wald schon erlebt zu haben.